Insolvenz: 20 Berliner Dunkin' Donuts-Filialen von Insolvenz betroffen

Insgesamt 260 Mitarbeiter sind von der Insolvenzanmeldung betroffen

Donut-Fans müssen jetzt ganz stark sein: 20 Berliner Dunkin' Donuts-Filialen und ein Produktionsstandort sind von Insolvenz betroffen. 186 Mitarbeiter sind davon betroffen.

"Für die Kunden der betroffenen Dunkin' Donuts-Fililalen hat die Insolvenzanmeldung keinerlei Auswirkungen", versicherte Christoph Schulte-Kaubrügger von der Kanzlei White & Case, der in beiden Verfahren zum vorläufigen Insolvenzverwalter eingesetzt wurde. Auch die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter seien bis September über das Insolvenzgeld gesichert. Zurzeit gehe der Geschäftsbetrieb normal weiter.

Zu wenig Laufkundschaft

Der Franchisenehmer S&C International Deutschland hatte Probleme mit seinen Standorten. Weil vermehrt Fernbusse eingesetzt würden, die seltener an Bahnhöfen halten, fiele ein Teil der Laufkundschaft aus. Auch der Mindestlohn habe zu den finanziellen Problemen beigetragen. Manche Filialen hätten auch einfach an Standorten geöffnet, die sich nicht rentierten. Sie wurden wieder geschlossen.

Ein ähnliches Problem hat der Franchisenehmer Will Coffee GmbH. Er betreibt 10 Dunkin' Donuts Filialen in NRW. Auch sie haben Insolvenz angemeldet, sowie ein Produktionsort in NRW und zwei Filialen in Leipzig. Insgesamt sind also bundesweit 32 Filialen und 260 Mitarbeiter betroffen - fast die Hälfte aller deutschen Dunkin' Donuts Geschäfte.

In Betracht kommen ein Verkauf an Investor oder ein Insolvenzplan

Der vorläufige Insolvenzverwalter will in den kommenden Wochen gemeinsam mit der Geschäftsführung die San...

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