Insolvente Airline: Bayern zahlt nicht für Transfergesellschaft von Air Berlin

Die Verhandlungen für eine Transfergesellschaft für alle Air-Berlin-Mitarbeiter sind gescheitert (Archiv)

Die Transfergesellschaft für die Mitarbeiter von Air Berlin könnte doch noch scheitern. Die Bayerische Staatsregierung will nicht mitmachen, sagte eine Sprecherin des Arbeitsministeriums in München der "Berliner Morgenpost".

"Derzeit wird öffentlich über die Errichtung einer Transfergesellschaft für die insolvente Air Berlin diskutiert. Hier sehen wir vor allem die Unternehmen in der Pflicht, über einen Sozialplan oder bei Bedarf durch die Einrichtung einer Transfergesellschaft, die Folgen der Insolvenz für die betroffenen Mitarbeiter abzumildern", sagte die Sprecherin.

Von der Insolvenz von Air Berlin seien auch Beschäftigte in Bayern betroffen. "Wir sind auch aufgrund der Einschätzung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit sehr zuversichtlich, dass diese hochqualifizierten Arbeitskräfte in Bayern sehr schnell wieder Anschluss an den Arbeitsmarkt finden", betonte die Sprecherin. "Der Bayerische Arbeitsmarkt steht hervorragend da und ist nach wie vor sehr aufnahmefähig. Für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steht zudem das volle Instrumentarium der Arbeitsverwaltung für Vermittlung und Qualifizierung bereit."

Die Sprecherin weiter: "Die Bayerische Staatsregierung wird sich daher finanziell nicht an einer Transfergesellschaft beteiligen." Berlin und Nordrhein-Westfalen hingegen hatten eine finanzielle Beteiligung für eine Auffanggesellschaft in Aussicht gestellt. Am Dienstag wurden die Verhandlungen, an denen auch der Bund teilnahm, in Berlin v...

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