Klopp und Buvac? Pikante Details von Insider Heidel

Jürgen Klopp und Christian Heidel kennen sich aus gemeinsamen Mainzer Zeiten

Schalke-Manager Christian Heidel hat auf der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel beim FC Augsburg seine Einschätzung zum Aus der Traumehe zwischen Liverpool-Coach Jürgen Klopp und seinem langjährigen Assistenten Zeljko Buvac abgegeben.

Kaum einer kennt die beiden besser als Heidel. Als Manager von Mainz 05 gab er 2001 dem Trainerduo das Vertrauen, 2004 stiegen sie gemeinsam in die Bundesliga auf. 

"Ich konnte mir nie vorstellen, dass sie nicht mehr zusammenarbeiten. Ich kenne die beiden eigentlich nur zusammen", beschrieb er das Verhältnis der beiden. 

Die Reds hatten vor einigen Tagen eine Auszeit von Buvac bis zum Saisonende bestätigt, betonten aber, dass Jürgen Klopps rechte Hand weiter angestellt bleibe. 

Streit mit Klopp?

Zuletzt kam es nach SPORT1-Informationen jedoch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden. Ein neuerlicher Streit nach dem 0:0 gegen Stoke City am Wochenende könnte nun auch zu Buvac' vorzeitigem Abgang geführt haben.

"Ich weiß, dass sie zwei höchst emotionale Typen sind. Wenn es in Mainz manchmal losging, dachtest du, die Tür fliegt raus und wahrscheinlich kommt nur einer raus. Stattdessen kamen sie Arm in Arm raus und sind in die Kneipe gegenüber", sagte Heidel dazu.

Über die Zukunft von Buvac herrscht nun Rätselraten. Das Portal Pravda BL will erfahren haben, dass der bosnische Serbe im Sommer den FC Arsenal als Nachfolger von Arsene Wenger übernimmt.

Dass Buvac nach langen Jahren als Assistent nun die Chance ergreift, den Chefposten bei den Gunners anzutreten, ist für Heidel ein Szenario, das er sich nicht vorstellen kann. 

"Buvac war, bevor ich ihn als Co-Trainer zu Kloppo und Mainz geholt habe, einmal Cheftrainer, und zwar beim SC Neukirchen. Wenn du 20 Jahre nur die eine Seite machst, nämlich Co-Trainer, ist das nochmal eine ganz neue Herausforderung als Chef-Coach."

Buvac' Vertrag in Liverpool läuft noch bis 2022. Bereits seit 17 Jahren arbeitet er mit Klopp in Mainz, Dortmund und schließlich Liverpool zusammen. Der Assistent gilt als das Gehirn des Trainerteams.