Innsbruck-Quali: Training läuft trotz Sturmtief

Für die Qualifikation in Innsbruck gibt es eine Unwetterwarnung

Bei der Vierschanzentournee droht der Qualifkation in Innsbruck (Springen, Donnerstag ab 14 Uhr im LIVETICKER) eine Absage. Für den heutigen Tag beim dritten Springen gibt es eine Unwetterwarnung.

Das winterliche Sturmtief "Burglind" fegt über die Bergiselschanze hinweg. Kräftige Niederschläge und stürmischer Wind, teilweise sogar Orkan-Böen wurden vorausgesagt. Unter solchen Bedingungen wäre ein Springen unmöglich.

Das für 11.45 Uhr geplante erste Training wurde wegen zu starker Winde bereits um eine halbe Stunde verschoben, wurde dann aber aufgenommen. Die Qualifikation soll 14 Uhr beginnen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Olympiaschanze von 1976 noch immer über keine Flutlichtanlage verfügt, bis spätestens gegen 17 Uhr müsste ein Springen beendet sein. Schon im Vorjahr hatte sich der Wettkampf verzögert und musste wegen einbrechender Dunkelheit nach einem Durchgang abgebrochen werden.

Sollte auch am Donnerstag nicht gesprungen werden können, hätten die Organisatoren ein Problem, da bereits am Freitag die Qualifikation von Bischofshofen angesetzt ist, wo am Samstag das letzte Springen stattfinden soll. Theoretisch wäre es möglich, dass die Tournee bis Sonntag verlängert wird.

Vorteil für Freitag?

Ein Ausfall der Qualifikation könnte aber sogar von Vorteil für den derzeit zweitplatzierten Richard Freitag sein. Denn dann würde das Springen am Donnerstag nicht in der Reihenfolge der Qualifikation, sondern der Weltrangliste durchgeführt. 

Diese führt der Deutsche vor seinem polnischen Konkurrenten Kamil Stoch an. Beide würden sich demnach also ein faires Duell mit nahezu gleichen Bedingungen liefern. In den beiden ersten Springen hatte Freitag mit leicht schlechteren Bedingungen das Nachsehen hinter Stoch.