Innerer Zwist: Die Taktik der Grünen bei der Bundestagswahl

Derzeit sieht es den Umfragen nach schlecht aus für die Grünen.

Katrin Göring-Eckardt wollte am Montag noch nicht aufgeben. „Wir sind erst am Anfang der heißen Phase des Wahlkampfes“, sagte die Spitzenkandidatin der Grünen nach einer Klausur des Bundesvorstandes vor Journalisten. Viele Wähler entschieden sich erst spät, zumal Wähler der Grünen.

Sie antwortete bei einer Pressekonferenz auf die Frage, warum die Partei in den Umfragen weiterhin so vergleichsweise schlecht dasteht, nämlich mit sieben bzw. acht Prozent auf Platz vier unter den kleinen Parteien – und das obwohl die Dieselaffäre für die Grünen einem Geschenk gleichkommt. Antworten darauf sind in der Tat schwer zu finden.

Ende des Verbrennermotors keine Koalitionsbedingung

Der Bundesvorstand verabschiedete am Montag ein Papier, in dem als „verbindliches Ziel“ abermals  festgeschrieben ist, ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos zuzulassen. Zugleich wollen die Grünen emissionsfreie Fahrzeuge mit jeweils 6000 Euro fördern, bis eine Million emissionsfreie Fahrzeuge auf den Straßen sind. Ende Juli lag die Zahl bei knapp 30.000. Allerdings vermied es Göring-Eckardts Kollege Cem Özdemir, das Datum 2030 zur Bedingung einer Koalition zu machen. Bedingung sei vielmehr „der Einstieg in den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor“.

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