init innovation in traffic systems SE: Hauptversammlung billigt Bericht und Strategie des Vorstands:

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init innovation in traffic systems SE: Hauptversammlung billigt Bericht und Strategie des Vorstands:
18.05.2022 / 15:04
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init mit Innovationsoffensive auf Wachstumskurs

  • Umsatz- und Ergebnisziele für 2022 werden bekräftigt

  • Auftragseingang im ersten Quartal 2022 weiterhin auf sehr hohem Niveau

  • Ticketing as a Service (TaaS) und Elektromobilität als neue Wachstumsfelder

Mit einer Innovationsoffensive soll die init innovation in traffic systems SE (ISIN DE 0005759807) trotz Ukraine- und Corona-Krise bereits 2022 wieder auf einen Wachstumskurs einbiegen. Dies bekräftigte der Vorstand heute auf der virtuellen Hauptversammlung des Digitalisierungs-Spezialisten für Busse und Bahnen. Ein wichtiges Wachstumsfeld ist die Produktsuite «eMOBILE» zur Ermöglichung und Unterstützung des Ausbaus der Elektromobilität bei den Verkehrsbetrieben. Gleichzeitig sollen jedoch auch mit Cross-Selling Projekten und mit Lösungen wie einem Flottenmanagement für Bahnsysteme (ITCS-Rail) neue Kunden gewonnen werden. Im laufenden Geschäftsjahr hält der Vorstand so einen Umsatz in der Größenordnung von 190 bis 200 Mio. Euro für erreichbar (2021: 176,7 Mio. Euro).

Zuversichtlich stimmt dabei der auch im ersten Quartal 2022 erreichte Auftragseingang. Das in diesem Zeitraum neu hinzu gewonnene Auftragsvolumen von 62,9 Mio. Euro liegt um fast ein Viertel über dem bereits sehr hohen Vorjahreswert. Der Auftragsbestand zum 31. März 2022 stellte sich damit auf rund 164 Mio. Euro (Q1 2021: 138 Mio. Euro). «Es bestätigt sich, dass die für die Nachfrage nach init Lösungen wesentlichen Wachstumstrends wie Bekämpfung des Klimawandels, Digitalisierung und die Umstellung des ÖPNV auf emissionsfreie Fahrzeuge bzw. Elektromobilität weiter an Dynamik zunehmen», so der Vorstand in seinem Bericht.

Mit Ticketing App in den USA erfolgreich

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Gottfried Greschner konnte dabei auch auf weltweit für den Aufbau und den Erhalt einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur im Rahmen von staatlichen Finanzierungsprogrammen zur Verfügung gestellte Mittel verweisen. Allein in den USA stehen für den öffentlichen Nahverkehr Milliardenbeträge zur Verfügung. Nordamerika bildet weiterhin einen Schwerpunkt in der Wachstumsstrategie der init.

Als jüngstes Beispiel hierfür nannte Greschner den ersten US-Auftrag für das MOBILE Ticketing App System der Tochtergesellschaft HanseCom. Sie liefert für die Sieben-Städte-Region rund um Spokane im US-Bundesstaat Washington eine kontenbasierte und kontaktlose Ticketing-Lösung, die unter anderem ein Hintergrundsystem zur Einnahmenverwaltung, die Lieferung von Ticketterminals und eine App für mobiles Ticketing umfasst.

Diese Produkte sind ebenso ein Bestandteil der Innovationsoffensive «nextGen» wie das cloud- und browserbasierte Planungs- und Dispositionsmodul MOBILE-Perdis nextGen, MOBILEguide zur Erfassung und Steuerung von Besetzgraden und zur Fahrgastlenkung, das Datenbank unabhängige Leitsystem MOBILE-ITCS nextGen und RESPONSEassist zum automatisierten Störfallmanagement.

E-Mobilität: Mit Lizenzen für Smart Charging und Software erfolgreich

Ein besonderes Wachstumsfeld für init ist die mittlerweile weltweit angelaufene Umstellung von Fahrzeugflotten auf Elektrofahrzeuge. So müssen seit Mitte 2021 ÖPNV Betriebe bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge eine Quote von mindestens 45 Prozent an emissionsarmen bzw. -freien Fahrzeugen erfüllen. Ab 2025 bis Ende 2030 soll die Quote auf 65 Prozent steigen. Diese Transformation stellt völlig neue Anforderungen an die Betriebsplanung, -disposition und -steuerung und verlangt vor allem ein optimiertes Lademanagement. Hierfür hat init die integrierte Software-Produktsuite eMOBILE entwickelt, die angefangen von der Simulation und Planung von Diensten und Abläufen, über das Depot- und Lademanagement und die Betriebssteuerung bis hin zur Reichweitenprognose und Verbrauchsanalyse alle Prozesse optimiert.

Zwei der größten Elektrobusflotten Europas und ein erster Großkunde in den USA setzen auf die führende Technologie in diesem Sektor, die hier aus dem Hause init mit den darauf spezialisierten Tochtergesellschaften CarMedialab (Smart Charging, Lizenzen für Ladesäulen) und Mattersoft (cloud-basierte Lösung, Echtzeit-Leitsystem, Flottensteuerung, Live- Monitoring) kommt.

Die Wachstumsstrategie und die vorgelegten Zahlen fanden die überwiegende Zustimmung der Aktionärinnen und Aktionäre, die an der virtuellen Hauptversammlung teilnahmen. So wurde der Vorstand mit 100 Prozent entlastet. Auch der Vorschlag der Verwaltung zur Bestellung des Abschlussprüfers (PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart), wurde mit 99,97 Prozent angenommen.

Mit 99,98 Prozent wurde der Beschluss zur Verwendung des Bilanzgewinns gefasst. Die Aktionärinnen und Aktionäre der init innovation in traffic systems SE erhalten demnach eine Dividende von 0,55 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie. Insgesamt werden so rund 5,5 Mio. Euro ausgeschüttet.

Neuer Aufsichtsrat: Andreas Thun rückt für Hans Rat nach

Eine Veränderung gab es bei der turnusgemäßen Wahl des Aufsichtsrats. Hans Rat, der ehemalige Generalsekretär und Ehrengeneralsekretär des Internationalen Verbandes für öffentliches Verkehrswesen (UITP), kandidierte nicht mehr für das Kontrollgremium, dem er seit 2012 angehörte. Durch seine internationalen Kontakte konnte er oft marktübergreifende Lösungsansätze mitgestalten und so den Wachstumskurs des Unternehmens mitprägen. Aufsichtsrat und Vorstand der init innovation in traffic systems SE dankten daher Hans Rat für seine Arbeit und freuten sich, dass er dem Unternehmen auch in Zukunft mit seiner Expertise beratend zur Seite stehen will.

Zu seinem Nachfolger als Aufsichtsrat bestimmte die Hauptversammlung mit Dipl.-Ing. Andreas Thun einen erfahrenen Unternehmer. Der ehemalige Geschäftsführer und Gründungs-Gesellschafter der iris-GmbH infrared & intelligent sensors GmbH, kennt die init seit Jahrzehnten als Geschäftspartner und realisierte mit ihr zusammen international eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten zur automatischen Fahrgastzählung. Darüber hinaus verfügt er im Markt für Infrarotsensoren über ein umfangreiches Netzwerk und ist seit seinem Ausscheiden bei der iris im September 2020 in längerfristigen Forschungsprojekten auf dem Gebiet der Automatisierung des ÖPNV engagiert.

 

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