init innovation in traffic systems SE: Vorläufige Halbjahreszahlen veröffentlicht

DGAP-News: init innovation in traffic systems SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Prognose

04.08.2017 / 08:00
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init legt beim Umsatz um rund 40 Prozent zu
  • Wachstum im Kerngeschäft und durch Akquisitionen
  • Auftragseingang mit 84,3 Mio. Euro über den Erwartungen
  • Ergebnisanstieg im Rahmen der Planung
     
    Die init innovation in traffic systems SE (ISIN DE 0005759807) hat im zweiten Quartal 2017 die positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Nach den vorläufigen Halbjahreszahlen legten die Umsatzerlöse weiter zu und lagen per Ende Juni mit 58,3 Mio. Euro um rund 40 Prozent über dem Vorjahreswert (41,8 Mio. Euro). Bestätigt wurde die Wachstumsperspektive des weltweit führenden Anbieters von integrierten Telematik- und elektronischen Zahlungssystemen für Busse und Bahnen durch den Auftragseingang. In den ersten sechs Monaten 2017 erreichte er mit 84,3 Mio. Euro einen historischen Höchstwert (Vorjahr: 80,2 Mio. Euro) und übertraf die Erwartungen. Auch im Ergebnis konnte init zulegen, wobei hier die Zunahme bedingt durch die Belastungen aus den Unternehmenskäufen im Rahmen der Planung blieb. Der Vorstand geht in seinem aktuellen Ausblick davon aus, dass im dritten und vierten Quartal 2017 ein weiterer deutlicher Zuwachs in Umsatz und Ergebnis erzielt werden kann.
    Besonders erfreulich ist, dass der Umsatz im Kerngeschäft (Konzernstruktur vor Akquisitionen) um 7,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist. Auf die im zweiten Halbjahr 2016 effektiven Zukäufe entfielen 8,6 Mio. Euro. Das starke Umsatzwachstum spiegelt sich auch im Bruttoergebnis wider, das 19,0 Mio. Euro erreichte (1. Halbjahr 2016: 11,5 Mio. Euro). Dem standen jedoch auch akquisitionsbedingt höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie gestiegene Personalaufwendungen, zusätzliche externe Beratungskosten und erhöhte Abschreibungen auf Vermögenswerte aus den Unternehmenskäufen gegenüber.
     
    «Smart Ticketing» als Wachstumstreiber ab 2018
    Die aussagekräftigste Ergebniskennzahl für init ist das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Dieses hat sich im ersten Halbjahr 2017 auf 4,1 Mio. Euro erhöht (Vorjahr: 3,7 Mio. Euro), wobei hier der Wert ohne Akquisitionen 4,6 Mio. Euro beträgt. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte gegenüber dem Vorjahr (1,9 Mio. Euro) auf 2,2 Mio. Euro gesteigert werden. Ohne die Belastungen aus den Unternehmenskäufen liegt es bei 3,3 Mio. Euro. Insgesamt hat das Konzernergebnis bedingt durch die vorgenannten Effekte zum 30. Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 1,4 Mio. Euro (1. Halbjahr 2016: 1,2 Mio. Euro) zugenommen. Das entspricht einem Gewinn pro Aktie von 0,14 Euro (1. Halbjahr 2016: 0,12 Euro).
    Gemessen an Umsatz und Ergebnis hat die Geschäftsentwicklung des init-Konzerns im zweiten Quartal 2017 die Einschätzungen und Prognosen des Vorstands bestätigt. Die erreichten Zahlen entsprechen der Planung, so dass der Vorstand trotz der weltpolitisch großen Unsicherheiten seine Prognose für 2017 weiter aufrechterhält. So soll der Umsatz auf rund 120 Mio. Euro ansteigen und das operative Ergebnis (EBIT) zwischen 5 und 7 Mio. Euro liegen. Auch das Planziel von 120 bis 130 Mio. Euro im Auftragseingang für 2017 besteht unverändert fort.
    Als spezifische Wachstumstreiber im Markt für init-Lösungen sieht der Vorstand mittelfristig insbesondere die Themen Digitalisierung, Elektromobilität, autonomes Fahren sowie die Vernetzung von Verkehrssystemen und die Sicherheit der Datenkommunikation. Weitere Wachstumsfelder sind die automatische Fahrgastzählung und das Smart Ticketing. Hier hat sich init gezielt durch Akquisitionen verstärkt und sollte als einer der Marktführer an der starken Expansion dieses Sektors in besonderem Maße teilhaben.
    Darüber hinaus profiliert sich init immer stärker als Partner für Verkehrsbetriebe bei der Übernahme des technischen Betriebs von Systemen. In Asien bestehen zudem große Chancen mit Software-Lösungen zur Fahrzeugdiagnose, zum Fahrerverhalten und in der Fahrgastzählung. Langfristig profitiert init von nachhaltigen Wachstumstrends wie steigenden Anforderungen an Nahverkehrssysteme, Investitionen in den Klimaschutz und der Notwendigkeit der Modernisierung der IT-Infrastruktur von Verkehrsbetrieben in den Industriestaaten. Insbesondere ab 2018 erwartet der init-Vorstand daher wieder eine Beschleunigung des Wachstums und einen deutlichen Ergebnisanstieg.
Der vollständige Halbjahresfinanzbericht 2017 wird am 11. August 2017 veröffentlicht.



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