Infrastrukturinvestor Antin erwägt Gang an die Börse: Kreise

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(Bloomberg) -- Antin Infrastructure Partners, eine Private-Equity-Firma, die in Infrastrukturprojekte wie Glasfasernetze oder Wasserversorgung investiert, erwägt einen Börsengang, so mit der Überlegung vertraute Personen.

Das Unternehmen arbeitet mit Beratern daran, eine Börsennotierung auszuloten, die womöglich noch in diesem Jahr kommen könnte, so die Personen, die darum baten, nicht identifiziert zu werden. Die Aktien könnten an die Börse in Paris kommen, endgültige Entscheidungen wurden jedoch noch keine getroffen, sagten die Personen.

TPG, ein weiterer Private-Equity-Spezialist aus den USA, zieht ebenfalls einen Börsengang oder eine Fusion mit einer Zweckgesellschaft in Betracht, so Personen mit Kenntnis der Angelegenheit. Das britische Buyoutunternehmen Bridgepoint hatte bereits letzte Woche angekündigt, eine Notierung an der Londoner Börse anzustreben. Dabei könnte das Geschäft mit etwa 2 Milliarden Pfund (2,3 Milliarden Euro) bewertet werden, hatte Bloomberg News berichtet.

Börsengänge in Europa haben dieses Jahr bislang 58 Milliarden Dollar eingebracht, verglichen mit 8 Milliarden Dollar im gleichen Zeitraum letztes Jahr, so von Bloomberg analysierte Daten.

Diverse europäische Private-Equity-Firmen sind bereits börsennotiert, darunter Frankreichs Eurazeo SE und Tikehau Capital SCA sowie in der Schweiz die Partners Group Holding AG. Antin könnte vom Erfolg der schwedischen Investmentfirma EQT AB motiviert worden sein, deren Aktien sich seit dem Börsengang 2019 fast verfünffacht haben.

Die Gespräche dauern derweil an und Details zum potenziellen Börsengang könnten sich noch ändern, so die Personen. Ein Sprecher von Antin lehnte eine Stellungnahme ab.

Antin verwaltet nach eigenen Angaben vier Fonds, die in Infrastruktur in Europa und Nordamerika investieren. Das Portfolio umfasst Unternehmen wie CityFibre, einen Anbieter von Hochgeschwindigkeitsinfrastruktur für die Telekommunikation in Großbritannien, sowie den französischen Energiedienstleister Idex.

Letztes Jahr kaufte Antin das Wasseraufbereitungsunternehmen Miya von Bridgepoint. Antin hatte auch erwogen, ein Gegenangebot für Suez SA abzugeben, als das französische Unternehmen eine Übernahme durch Veolia Environnement SA abwehren wollte.

Unabhängig von seinen Börsenplänen prüft Antin einen Verkauf seines Krankenhausbetreibers Almaviva Sante aus Frankreich, der mehr als 1 Milliarde Euro wert sein könnte, meldete Bloomberg News letzten Monat.

Überschrift des Artikels im Original:European Infrastructure Investor Antin Is Said to Weigh IPO (1)

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