„Infinity War“-Team will Spoiler mit gruseligem Hashtag entgegenwirken

Viele Film- und Serien-Fans leben in ständiger Angst vor Spoilern. Doch wer sich „Avengers: Infinity War“ nicht sofort nach dem Starttermin am 26. April ansehen kann, bekommt diesbezüglich Rückendeckung von den Regisseuren  – die drohen sogar, Thanos auf Spoiler-Verräter anzusetzen.

Die Regisseure Joe und Anthony Russo teilten am Dienstag ein Bild auf Twitter, mit dem sie die Fans dazu aufriefen, keine Spoiler zum Film zu verraten und schlossen mit dem beängstigenden Hashtag #ThanisDemandsYourSilence – deutsch: Thanos fordert euer Schweigen.

Der Brief beginnt noch recht freundlich, richtet sich an „die besten Fans der Welt” und spricht dann über die bald startende „Infinity War”-Pressetour, bei der nur ausgewählte Aufnahmen gezeigt werden, „um den Film nicht zu verderben“.

Eine genauso strenge Kultur der Geheimhaltung, wie Disney und Journalisten sie idealerweise an den Tag legen, erwarten die Filmemacher nun denn auch von den Zuschauern, “damit alle Fans die gleiche Erfahrung machen können, wenn sie den Film zum ersten Mal sehen. Spoilert ihn nicht für andere, so wie ihr auch nicht gespoilert werden wollt. Viel Glück und viel Spaß beim Ansehen”.


UND DANN: „#ThanosDemandsYourSilence”.

Viel Glück?! Ein ominöses Ende für solch ein höfliches Schreiben. Doch der Hashtag #TahnosDemandsYourSilence und die Hand des Marvel-Schurken im Bild sprechen ihre eigene Sprache. Thanos soll schließlich der bisher gefährlichste Schurke des MCU sein. Dem Trailer zufolge ist er auf einer Mission, die Erde und alle darauf zu zerstören, wenn sie sich zwischen ihn und seine begehrten Infinity-Steine stellen.

Die Botschaft ist also klar: Verderben Sie niemanden den Film. Wenn Sie ihn gesehen haben, stellen Sie sicher, dass auch andere ihn gesehen haben, bevor Sie detaillierte Diskussionen starten – das gebietet einem schon gängige Kino-Ettikete und nicht nur Thanos.

Proma Khosla