Infantino stellt Plan zur Regulierung des Transfersystems vor

SID
Infantino stellt Plan zur Regulierung des Transfersystems vor

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron seine Pläne zur Regulierung des Transfersystems vorgestellt. "Es ist an der Zeit, für mehr Transparenz, Klarheit und letztlich für den Schutz des gesamten Fußballs und seiner Spieler zu kämpfen", sagte Infantino bei dem gemeinsamen Treffen im Pariser Elysee-Palast am Dienstag. 
Die Umsetzung des Regulierungsansatzes soll auch zu einer effektiven Entwicklungspolitik Afrikas durch den Sport beitragen. "Mit unserem Programm unterstützen wir bereits Initiativen vor Ort", sagte der 47 Jahre alte Infantino. "Die Diskussion mit dem französischen Präsidenten eröffnet neue Wege, die wir gerne mit der Regierung und dem französischen Fußballverband FFF konkretisieren werden." 
Macron hatte Ende November auf dem EU-Afrika-Gipfel umfassende Pläne zur Entwicklungshilfe Afrikas vorgestellt und die Pflichten des Sports darin einbezogen. Zuvor hatte der 39 Jahre alte französische Präsident in einer Grundsatzrede an der Universität in Ouagadougou/Burkina Faso die Herausforderungen, vor denen Afrika und Europa in ihren Beziehungen stehen, herausgestellt. 
Präzise Inhalte teilte der Fußball-Weltverband FIFA zunächst nicht mit, Macron habe Infantino aber seine Unterstützung für die geplanten Reformen zugesichert. Zudem schlug der 39 Jahre alte französische Präsident der FIFA vor, dass Frankreich dazu beitragen solle, eine Reflexionsphase mit verschiedenen europäischen Ländern über die Reformen der Gesetzgebung durchzuführen, die zur Unterstützung des Regulierungsansatzes unternommen werden müssten.
Des Weiteren ging es bei dem Treffen um die Vorbereitungen der U20-Weltmeisterschaft der Frauen (5. bis 24. August 2018) in der Bretagne. Macron bekräftigte sein Engagement, die Veranstaltung zu einem vereinenden und festlichen Treffen machen zu wollen.