Die IndyCar-Woche: Letzte Strecke für Sim-Racing-Tournee steht fest

Mario Fritzsche

Fünf Online-Rennen hat die IndyCar iRacing Challenge bereits gesehen, wobei dreimal auf einer Rundstrecke und zweimal im Oval gefahren wurde.

Beim Auftakt der E-Sport-Tournee am 28. März (Watkins Glen) setzte sich IndyCar-Teilzeitstarter Sage Karam durch. Das zweite Rennen (Barber Motorsports Park) wurde von Supercars-Champion und IndyCar-Aspirant Scott McLaughlin gewonnen.

Die Siege bei den beiden Ovalrennen (Michigan International Speedway und Twin Ring Motegi) gingen jeweils an IndyCar-Routinier Simon Pagenaud. Am vergangenen Wochenende (Circuit of the Americas) setzte sich Formel-1-Pilot Lando Norris durch.

Am kommenden Samstag (2. Mai) findet das sechste und vorläufig letzte Rennen der IndyCar iRacing Challenge statt. Genau wie im Falle von Watkins Glen und den beiden Ovalkursen, so wird die als Finale zu befahrende Strecke abermals anhand eines Online-Votings ermittelt. Dieses ist inzwischen abgeschlossen und hat ein überraschendes Ergebnis hervor gebracht.

Denn obwohl es ursprünglich hieß, dass das letzte Rennen auf einer "Traumstrecke" steigen würde, die nicht im realen IndyCar-Kalender vertreten ist, hat das Online-Voting nun ergeben, dass am Samstag auf dem Ovalkurs des virtuellen Indianapolis Motor Speedway gefahren wird. Weitere Informationen zum Thema E-Sport und Sim-Racing gibt es bei Motorsport Games.

Ob es im Anschluss an die auf sechs Rennen angesetzte Sim-Racing-Tournee der IndyCar-Piloten weitere solcher Online-Rennen geben wird, bleibt abzuwarten. Der Auftakt der realen IndyCar-Saison 2020 ist derzeit für den 6. Juni auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth geplant. Es würde sich um ein "Geisterrennen" ohne Zuschauer handeln - möglicherweise als Double-Header mit NASCAR, deren offizielle Kalenderplanung weiter auf sich warten lässt.

Mit Bildmaterial von IndyCar Media.