Industriedienstleister Bilfinger sieht sich nach ergänzenden Zukäufen um

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MANNHEIM/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Industriedienstleister Bilfinger <DE0005909006> sieht sich nach eigenem Bekunden nach Übernahmeobjekten um. Ziel sei es, einzelne Regionen oder Industriebereiche zu stärken, sagte Interim-Konzernchefin Christina Johansson der "Börsen-Zeitung" (Freitagausgabe). "Ein oder zwei Ergänzungsakquisitionen würden unsere Marktposition in der Instandhaltung jenseits des Atlantiks stärken", ergänzte die Managerin, die auch Finanzchefin des Unternehmens ist.

Johansson hatte nach dem plötzlichen Abgang des früheren Konzernchefs Tom Blades im Januar die Chefrolle übernommen. Nach Jahren des Umbaus wolle Bilfinger nun so schnell wachsen, dass keine weitere Restrukturierung mehr nötig sei, so die Managerin. Die Ausrichtung als Serviceanbieter für Chemie und Petrochemie, Energie und Versorgung sowie Öl und Gas bleibe bestehen. "Diese drei Industrien bleiben unser Schwerpunkt." Dabei sei für Bilfinger das Thema Energiewende interessant. Hier wolle der Konzern die eigenen Fähigkeiten weiter ausbauen. Zudem bleibe Biopharma ein wichtiges Segment für den Konzern.

Bilfinger war zuletzt selbst als Übernahmekandidat gehandelt worden. Ein Zukauf durch die französische Altrad-Gruppe soll früheren Berichten zufolge jedoch nach monatelangen Gesprächen im Mai gescheitert sein, weil die Mannheimer das Angebot wohl als zu niedrig abgelehnt hatten.

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