Indonesischer Student bringt es mit NFT-Verkäufen auf mehr als eine Million Dollar

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Sultan Gustaf Al Ghozali (AFP/Daffa Ramya Kanzuddin)

Ein indonesischer Student hat die digitalen Rechte an fast tausend Selfies für mehr als eine Million Dollar verkauft. Sultan Gustaf Al Ghozali von der Universität Semarang nahm in den vergangenen fünf Jahren fast jeden Tag ein Foto von sich vor seinem Computer auf. Der Student der Computer-Wissenschaften wollte die Selfies für ein Zeitreise-Video bei seiner Abschlussfeier nutzen.

Das Projekt lief unter dem Motto "Ghozahli jeden Tag". Als der Student von der Blockchain-Technologie hörte, entschied er sich für einen NFT-Verkaufsversuch. NFT steht für Non-Fungible Token und ist ein virtuelles Gut, das einmalig und nicht austauschbar ist.

Er habe nur gedacht, dass es "lustig" sein könne, wenn einer der NFT-Sammler sein Gesicht in seine Sammlung aufnehme, berichtete der 22-Jährige. Er stellte sein Selfie-Angebot Ende Dezember ins Netz. Vor einer Woche setzte dann ein wahrer Verkaufs-Hype ein: Mehr als 400 Menschen erwarben die Eigentumsrechte an den Fotos. Am Freitag war der Wert der Sammlung auf mehr als eine Million Dollar gestiegen.

Er habe bisher nicht den Mut gefunden, seinen Eltern die Geschichte zu erzählen, sagte Ghozali. "Sie würden sich wundern, wo das Geld herkommt." Er werde das Geld investieren und weiter jeden Tag ein Selfie von sich machen.

Das NFT-System basiert wie Kryptowährungen auf der Blockchain-Technologie. Im Gegensatz zu Kryptowährungen ist ein Non-Fungible Token aber einzigartig und gewissermaßen ein virtuelles Sammlerstück, das anhand eines Zertifikats verkauft oder getauscht werden kann. Um NFT war in den vergangenen Monaten ein wahrer Hype ausgebrochen, Sammler zahlten für digitale Gemälde, Musik und Videos Millionensummen.

ao/jes/gap

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