Im Indischen Ozean verschollene Riesen-Gummiente nach einer Woche aufgetaucht

Die seit gut einer Woche verschwundene gelbe Riesen-Gummiente ist wieder aufgetaucht. Ein australischer Fischer entdecte das Maskottchen eines Schwimmvereins in Perth 30 Kilometer vor der Küste und brachte sie zurück ans Ufer

Gut eine Woche lang war sie verschwunden, jetzt ist sie wieder aufgetaucht: Anders als vermutet, trieb das Maskottchen eines Schwimmvereins im westaustralischen Perth, eine riesige gelbe Gummiente, schon länger nicht mehr im Indischen Ozean. Ein Fischer sagte dem australischen Rundfunksender ABC am Montag, er habe die Ente bereits am Tag ihres Verschwindens 30 Kilometer vor der Küste entdeckt, eingefangen und zurück zum Ufer geschleppt.

An jenem Sonntag vor mehr als einer Woche habe noch niemand etwas von der Ente namens Daphne gewusst, sagte Tony Gibb. "Sie sah perfekt aus, prall aufgepumpt und ohne jeden Schaden." Zuvor hatte es Berichte gegeben, die Ente sei vor der Küste der Stadt Geraldton rund 440 Kilometer nördlich von Perth gesichtet worden.

Der Vorsitzende des Cockburn Masters Swimming Club, Peter Marr, scherzte, er führe "komplizierte Verhandlungen" um Daphnes Rückgabe. Sein Verein hatte in einem Aufruf gebeten, nach der abtrünnigen Ente Ausschau zu halten und Bescheid zu geben.

Daphne war während der Vorbereitungen für ein Karnevalsfest vom Meer weggetragen worden. Der Klub hatte als Finderlohn freien Eintritt für die Karnevalsfeier im kommenden Jahr sowie Badeartikel ausgesetzt. Fischer Gibb erklärte sich nun bereit, Daphne herauszurücken.