Bayreuth: Impfstoff zu stark verdünnt? 600 Menschen zur Blutabnahme

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Bei Corona-Impfungen in Bayreuth kann eine zu geringe Impfdosis bei einigen Impflingen nicht ausgeschlossen werden. Blutabnahmen sollen nun Aufschluss darüber geben, ob der Impfstoff trotzdem wirkt.

Eine Frau läßt sich in einer Praxis einer Hausärztin den Comirnaty-Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer injizieren.
Eine Frau läßt sich in einer Praxis einer Hausärztin den Comirnaty-Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer injizieren.

Bayreuth (dpa) - Weil in einem Bayreuther Impfzentrum der Corona-Impfstoff möglicherweise zu stark verdünnt wurde, erhalten rund 600 Menschen ein Angebot zur Blutabnahme. 

Bei sechs von insgesamt 581 Impfungen könne nicht ausgeschlossen werden, dass eine zu geringe Impfdosis des Herstellers Biontech/Pfizer verabreicht wurde, teilte ein Sprecher des Landratsamtes Bayreuth in Bayern mit. Die mögliche Normabweichung sei bei der täglichen Nachkontrolle festgestellt worden.

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Bei der Blutabnahme sollen nun die Antikörper der Geimpften gegen Covid-19 gemessen werden. «Infolgedessen kann bestimmt werden, welche Impflinge die möglicherweise zu stark verdünnte Dosis verabreicht bekommen haben», heißt es in der Pressemitteilung. Diese Personen würden umgehend einen neuen Impftermin erhalten.

Zu dem Angebot einer Blutabnahme habe man sich nach Beratungen mit dem Hersteller, dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und dem Paul-Ehrlich-Institut entschieden, sagte der Sprecher. «Gesundheitliche Folgen durch eine zu starke Verdünnung des Impfstoffs können ausgeschlossen werden.»

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