Impfbereitschaft von Ärzten und Pflegekräften auf Intensivstationen gestiegen

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Arbeit auf einer Intensivstation

Die Impfbereitschaft unter Ärzten und Pflegekräften auf Intensivstationen ist laut einer Umfrage zweier medizinischer Fachverbände im Februar auf 75 Prozent gestiegen. Das berichteten die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) sowie die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin (DGIIN) am Donnerstag in München gemeinsam unter Verweis auf eine Onlinebefragung unter 3500 Mitgliedern.

Demnach stieg die Bereitschaft, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, im Vergleich zu einer identischen Umfrage vom Dezember um zehn Prozentpunkte. Damals hatte der Wert laut Divi und DGIIN bei 65 Prozent gelegen. Die Impfbereitschaft der Beschäftigten sei insbesondere im Vergleich zum Interesse an Immunisierungen gegen Grippe generell sehr hoch. Allerdings zögerten vor allem junge Frauen in der Pflege noch bei einer Corona-Schutzimpfung.

Laut Studie zeigen sich beim Personal auf den Intensivstationen auch die Folgen der kontroversen allgemeinen Diskussionen um die Unterschiede zwischen Impfstoffen. So wollten sich nur 27 Prozent der teilnehmenden Mitglieder mit dem Astrazeneca-Vakzin impfen lassen, 24 Prozent waren sich unsicher und 38 lehnten es ab. Divi und DGIIN hatten ihre Mitglieder per E-Mail und über ihre Facebook-Kanäle zur Teilnahme an der Umfrage aufgerufen.

bro/cfm