Immobilienverband: Preise für Häuser und Wohnungen in Berlin steigen weiter

Berlin kommt beim Schuldenabbau besser voran als gedacht (Archiv)

Berlin. Wer in Berlin eine Wohnung kaufen will, findet die günstigsten Angebote in Marzahn-Hellersdorf, Neukölln und Spandau. In einfachen bis mittleren Wohnlagen werden dort durchschnittlich rund 2000 Euro je Quadratmeter fällig, wie aus einem Vergleich des Immobilienverbands Deutschland (IVD) hervorgeht. Die Immobilienpreise in Berlin steigen demnach weiter, je nach Teilmarkt gab es binnen Jahresfrist ein Plus von 7 bis 12 Prozent.

Am teuersten sind demnach Wohnungen in sehr guter Lage in Mitte (4100 Euro) und Charlottenburg-Wilmersdorf (3900 Euro). Zwischen 3200 Euro und 3500 Euro kostet der Quadratmeter in guten Lagen in Tempelhof-Schöneberg, Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg.

"Berlin wächst nicht, zumindest nicht genug", umschrieb Verbandschef Dirk Wohltorf das knappe Angebot. "Aber die Berliner Bevölkerung wächst." Während sich der Preistrend bundesweit abgeschwächt hat, steigen daher auch die Mieten. Sie liegen nach den Daten in Neuverträgen durchschnittlich bei 8,75 Euro kalt je Quadratmeter, rund sechs Prozent höher als vor einem Jahr.

Mieten: Berlin ist für Normalverdiener kaum noch bezahlbar

Zwar hat München die höchsten Mieten. Doch mit einem Durchschnittseinkommen sind in Berlin viele Viertel mittlerweile unbezahlbar.

Teurer wurden für Käufer auch Wohn- und Geschäftshäuser, bei Ein- und Zweifamilienhäusern hat sich der Preisanstieg beschleunigt. Zu den Ursachen zählen auch die niedrigen Zinsen, wegen derer sich andere Kapitalanlagen weniger lohnen und die den Immobilienkauf erleichtern.

Der IVD vertritt Immobilienberater, Makler, Sachverständige und Verwalter und hat Vertragsabschl...

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