Immobilienmesse: Bund verkauft Berliner Bauland auf Expo Real

Das Gelände an der Eisfabrik mit Platz für 300 Wohnungen hat einen neuen Besitzer

Berlin. Ein 20.000 Quadratmeter großes Bauland in Pankow, ein 19.000 Quadratmeter großes Wohnungsbaugrundstück in Karlshorst, ein 24.000 Quadratmeter großes Areal für Einfamilienhäuser sowie knapp 40.0000 Quadratmeter Bauland in Marzahn – das sind die aktuellen Verkaufsangebote in der Hauptstadt, die die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) auf der Münchener Expo Real, der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa, noch bis zum heutigen Freitag präsentiert. "Der Verkauf erfolgt zum wirtschaftlichsten Angebot", ist der Broschüre zu entnehmen, in der die Verkaufsobjekte beworben werden.

"Wir können der Bima keine Vorschriften machen", sagte Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) der Berliner Morgenpost am Donnerstag. Die Senatorin, die zur Expo Real gefahren war, um am Berlin-Stand und in verschiedenen Diskussionsrunden die rot-rot-grüne Wohnungspolitik des Landes Berlin vorzustellen, hatte sich auch am Bima-Stand umgesehen. "Wir wollen das Angebot, dass das Bundesfinanzministerium in Aussicht gestellt hat, nämlich ein Vorkaufsrecht für Berlin bei Grundstücken in der Hauptstadt, gerne schriftlich fixieren", so Lompscher weiter. Allerdings sei dieses Vorhaben aktuell durch die "Zwischenphase" nach der Bundestagswahl etwas schwierig. Dass der Senat die Verkäufe der Bima mit Argus-Augen beobachtet, liegt am akuten Mangel an Grundstücken in der Hauptstadt, auf denen preiswerte Sozialwohnungen errichtet werden können. Ausweislich der Bima-Werbebroschüre werde...

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