Immobilien in Berlin: Sony Center wechselt für 1,1 Milliarden Euro den Besitzer

Sony Center mit Bahn Tower am Potsdamer Platz

Das Sony Center am Potsdamer Platz hat einen neuen Besitzer. Ein kanadischer Pensionsfonds kauft den Komplex für 1,1 Milliarden Euro. Bei dem Käufer handelt es sich um Oxford Properties, eine Immobiliengesellschaft des Pensionsfonds Omers im kanadischen Ontario. Junior-Partner der Transaktion ist die New Yorker Immobilieninvestmentgesellschaft Madison International Realty.

"Wir freuen uns, dass das Sony Center Teil des hochwertigen globalen Portfolios von Oxford Properties wird. Und darüber, dass wir nun auch in Berlin investiert sind, einer der am schnellsten wachsenden und dynamischsten Städte Europas", wird Oxford-Manager Paul Brundage zitiert. "Das Sony Center passt sehr gut zu unserem Portfolio in Paris, und der Ankauf ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg, unsere Präsenz in Kontinentaleuropa zu steigern."

Bild Nr. 1:
Das Sony Center jk/zi / picture alliance/ ZB

Für den bisherigen Besitzer des Sony Centers, den südkoreanischen Staatsfonds NPS (National Pension Service), ist der milliardenschwere Verkauf ein gutes Geschäft. Der Fonds hatte den Komplex 2010 für 572 Millionen Euro gekauft.

Der Verkauf soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Grunderwerbssteuer fließt dabei nicht. Denn es handelt sich nach Angaben eines Sprechers um einen sogenannten Share-Deal, bei dem formell nicht die Häuser selbst gekauft werden, sondern Anteile an der Gesellschaft, die die Immobilien hält.

Das Sony Center wurde im Jahr 2000 eröffnet. Es fällt besonders durch seine Kuppel auf, ein überdimensionales Zelt aus Stahl und Glas. Zu den Mietern ...

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