Immobilien in Berlin: Berliner Eigentumswohnungen erreichen neue Rekordpreise

Käufer müssen in Berlin durchschnittlich zwölf Prozent mehr zahlen, weil weniger Objekte verfügbar sind.

Der Run auf Berliner Immobilien ist ungebrochen. Allerdings hat der Mangel an verfügbaren Verkaufsobjekten dafür gesorgt, dass die Zahl der veräußerten Grundstücke und Gebäude im Jahr 2016 mit insgesamt 32.724 Verträgen um sieben Prozent zurückgegangen ist (2015: 35.244). Auch die dabei geflossene Geldmenge hat sich verringert. 2016 wurden Berliner Immobilien im Gesamtwert von 16,4 Milliarden Euro verkauft.

2015 waren es 18,1 Milliarden Euro (minus neun Prozent). Dennoch wurden erneut Rekordpreise für Einzelimmobilien erzielt. Der höchste absolute Kaufpreis für eine Eigentumswohnung betrug 12,8 Millionen Euro und wurde nahe dem Brandenburger Tor und Unter den Linden erzielt. Das geht aus dem Immobilienmarktbericht hervor, den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin am Dienstag veröffentlicht hat.

"Die Rückgänge bei der Geldmenge und den Verkäufen sind kein Anzeichen für einen Preisverfall, sondern lediglich dem Angebotsmangel geschuldet", sagte Reiner Rössler, Vorsitzender des Gutachterausschusses, der Berliner Morgenpost. Sämtliche Einzelmärkte hätten auch im vergangenen Jahr deutliche Preissteigerungen verzeichnet. So haben die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um durchschnittlich zwölf Prozent zugelegt.

Die Preise für Mietshäuser kletterten um rund 20 Prozent. Das entspricht exakt der Steigerung des Vorjahres 2015. Eigentumswohnungen verteuerten sich wiederum um durchschnittlich zwölf Prozent. Der Gutachterausschuss ist ein bei der Senatsverwaltung für Stad...

Lesen Sie hier weiter!