Wer eine Immobilie kauft, begeht einen großen Fehler, sagt ein Finanzexperte

Business Insider Deutschland
Reihenhaus haus

Deutschland ist einer Studie zufolge in Europa der Top-Standort für Immobilieninvestoren und hat damit nach der Brexit-Entscheidung das Vereinigte Königreich überholt. Demnach lag in den vergangenen 12 Monaten das Investitionsvolumen in Deutschland bei 68 Milliarden Euro, nach 54 Milliarden Euro im Vorjahr.

Trotzdem sei es ein Fehler, sich mit Investitionen in finanzieller Sicherheit zu wägen, Thomas Weinmann, Gründer und Chef der Hamburger Fondgesellschaft Astorius. „Die Sicherheit mit Immobilien ist nur gefühlt, sie besteht nicht wirklich“, sagte er im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Immobilien seien illiquide, sie würden nicht über Nacht Geld machen. „Außerdem ballt sich das Risiko, wenn man, was üblich ist, vielleicht zwei oder drei Objekte kauft“, sagte der Experte. Es sei sehr ungewiss, ob der Preisaufschwung mit Immobilien immer so weiter gehen wird. Der Fehler vieler Investoren sei, die „Gewinne der Vergangenheit in die Zukunft fortzuschreiben.“

Studie: Deutschland Top-Standort für Immobilieninvestoren 

Wohnungen in Städten wie Hamburg oder München seien schon ziemlich teuer, Weinmann glaubt nicht, dass sie nochmal signifikant an Wert gewinnen. Sicherer sei ein Private-Equity-Dachfonds, bei dem das Risiko auf 40 oder 50 Unternehmensbeteiligungen verteilt wird.

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