Immer mehr Kunden nutzen Smartphone zum Einkaufen

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Jeder Dritte hatte schon Smartphone-Sicherheitsprobleme

Fast jeder dritte Smartphone-Nutzer hat in den vergangenen zwölf Monaten Sicherheitsprobleme mit seinem Gerät gehabt. Zugleich sagen vier von zehn Nutzer, dass sich auf ihrem Smartphone vertrauliche Inhalte befinden

Das Handy gewinnt beim Einkaufen im Internet deutlich an Bedeutung. Laut einer am Mittwoch vorgestellten Umfrage des Digitalverbands Bitkom kauft mittlerweile fast jeder Zweite auch mit seinem Smartphone ein. Im Jahr 2014 war es nur jeder Fünfte. Außerdem kauften rund zwei Drittel der Nutzer sozialer Medien schon einmal ein Produkt, das sie etwa bei den Netzwerken Facebook oder Instagram gefunden hatten.

Bitkom befragte für die Erhebung Ende November online gut 1150 Menschen. Nahezu alle (96 Prozent) hatten in den vergangenen zwölf Monaten online etwas gekauft. 33 Prozent von ihnen bevorzugten sogar Onlineshopping gegenüber dem Einkauf im Laden. Dort gehen nur 21 Prozent der Befragten lieber einkaufen.

Mobilität schlägt große Bildschirme: Nach wie vor nutzen die meisten Menschen beim Einkaufen im Netz einen normalen Computer (48 Prozent) oder einen Laptop (62 Prozent), doch die Anteile sinken. Auch das Tablet verliert: Waren es vergangenes Jahr noch 27 Prozent, sind es nun 26 Prozent der Befragten.

Dafür ist das Einkaufen per Smartphone manchmal mühselig: Fast 80 Prozent der Smartphone-Nutzer haben schon einmal einen Kauf abgebrochen. Eine schlechte Internetverbindung, Schwierigkeiten beim Bezahlen oder eine nicht nutzerfreundliche Website waren dabei die häufigsten Gründe.

Der Bitkom-Umfrage zufolge haben sogenannte Social Influencer, also bekannte Persönlichkeiten in den sozialen Medien, einen Einfluss auf das Kaufverhalten. Von den 14 bis 29-Jährigen holten sich 54 Prozent bei ihnen Kaufanregungen. Bei 44 Prozent dieser Alterklasse kamen die Anregungen von Freunden oder der Familie. Bei der Gesamtbevölkerung sind Familie und Freunde bei den Kaufanregungen aber wichtiger als die Influencer.