Im Test: Schnurlose Telefone

Sandra Alter
Freiberufliche Journalistin
(Bild: gettyimages)

Telefonieren zu Hause: Stiftung Warentest hat 22 schnurlose Telefone fürs Festnetz auf den Prüfstand geschickt. Welche bieten die beste Sprachqualität und lassen sich am einfachsten bedienen? Unter den Geräten mit Basisstation und Anrufbeantworter teilen sich drei Modelle den Testsieg.

Wer zu Hause telefonieren will, ist mit einem Festnetztelefon besser bedient, als mit einem Handy. Die Leitung ist stabiler, es gibt kaum Bandbreitenprobleme, die Sprachqualität ist besser und Halleffekte sowie abgeschnittene Silben sind seltener. Außerdem ist der Hörer durch seine große und ergonomische Form am Ohr gerade bei langen Gesprächen bequemer.

In einem internationalen Gemeinschaftstest unter Federführung der Stiftung Warentest wurden 22 Geräte getestet, die zwischen 34 Euro und 160 Euro zu haben sind. Überprüft wurden unter anderem Sprachqualität, Freisprechfunktion, Reichweite und die Handhabung sowie die Qualität der Anrufbeantworter.

Unter den Modellen mit Basisstation und Anrufbeantworter, die für alle Anschlüsse verwendbar sind, teilen sich drei Telefone mit der Gesamtnote 2,3 den Testsieg:

(Bild: Stiftung Warentest)

Telekom Speedphone 11

Das Speedphone 11 überzeugte beim Test mit seinem „sehr guten“ Display. „Mit seinem sehr gut lesbarem Farbdisplay und dem übersichtlichen Tastenfeld ist es sogar bedingt für Senioren geeignet“, heißt es im Testbericht. Eine Notruffunktion und ein Lichtsignal bei Anrufen biete es allerdings nicht. Das Schwestermodell für Router ohne Anrufbeantworter (40 Euro) liefert laut Test noch besseren Ton, da es die Gespräche in HD-Qualität überträgt.

Das Speedphone 11 mit Anrufbeantworter ist ab 42 Euro zu haben.

(Bild: Stiftung Warentest)

Gigaset SL450A Go

Die beste Sprachqualität unter den drei Testsiegern mit Basis und Anrufbeantworter lieferte das SL450, denn es überträgt die Gespräche sowohl mit und ohne Freisprechfunktion in brillanter HD-Qualität. Es ist ebenfalls mit Farbdisplay ausgestattet und schneidet bei der Vielseitigkeit der Ausstattung mit „Sehr gut“ ab.

Das Modell wird durchschnittlich für 141 Euro verkauft.

(Bild: Stiftung Warentest)

Gigaset CL 660A

Das CL 660 bietet laut Test zwar keine Sprachqualität in HD, dafür glänzt es aber mit der Note „Sehr gut“ in punkto Vielseitigkeit. Es bietet ein Farbdisplay, einen Nachtmodus, 400 Einträge im Telefonbuch, einen Anruferabhängigen Klingelton und ist wie alle drei Testsieger zur Überwachung als Babyphone einsetzbar.

Das CL 660 kostet im Mittel 76 Euro.

Den vollständigen Bericht von Stiftung Warentest zum Thema „Schnurlose Telefone“ sowie eine Datenbank mit Testergebnissen zu 144 Modellen finden Sie hier (kostenpflichtig).

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