Ilkay Gündogan verrät: Darum verließ Guardiola den FC Bayern

Gündogan schuftet derzeit an seinem Comeback. Nun verriet er, warum Guardiola Bayern verließ und dass der ihn nach München holen wollte.

Nationalspieler Ilkay Gündogan hat verraten, warum Pep Guardiola den FC Bayern 2016 verließ und bei Manchester City anheuerte. Zudem sprach der 26-Jährige City-Star über sein ganz besonderes Verhältnis zum Spanier und ihre erste Begegnung. 

Beim Spiel zwischen seinem Ex-Verein Borussia Dortmund und Guardiolas FC Bayern habe Pep ihm einen Klapps auf den Bauch gegeben. Er habe sich schon etwas darauf eingebildet, wie Gündogan im ZEIT-Magazin verriet. 

Gündogan: Pep fühlte sich bei den Bayern unverstanden

Gündogan deutete zudem an, dass Guardiola ihn unbedingt zum Rekordmeister holen wollte, um um ihn und Thiago ein Team nach seinen taktischen Vorstellungen zu formen. "Pep und ich teilen die Idee vom idealen Fußball - also den Ball besitzen, flach kombinieren, im Mittelfeld mit technisch versierten Spielern den Gegner dominieren", so der 20-fache deutsche Nationalspieler zum gemeinsamen Verständnis vom Fußball.

Weil Guardiola sich oft unverstanden von den Münchner Bossen fühlte, folgte 2016 schließlich der Wechsel nach Manchester, so Gündogan. Und als eine der ersten Amtshandlungen verpflichtete Guardiola den Mittelfeldspieler, der heute im selben Hochhaus wie sein Trainer wohnt.

Dass Gündogan nach verheißungsvollen Start bis heute sportlich nicht wirklich angekommen ist, liegt an mehreren schweren Verletzungen, die seine Karriere auch im City-Dress überschatteten.

Arbeit am Comeback nach Kreuzbandriss

"Ich spiele die gleiche Position wie Toni (Kroos, Anm. d. Red.), ich bin genau so alt wie er. Natürlich würde ich mir wünschen, meine letzten Jahre wären auch so verlaufen wie seine. Ich wäre an seiner Stelle, vom Ansehen her", macht Gündogan aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. Das bitterste wäre, sollte man ihn abschreiben. 

Gündogan arbeitet derzeit an seinem Comeback, nachdem er im Dezember 2016 einen Kreuzbandriss erlitt.