Ikea ohne Rundgang: Dieses neue Konzept testet der Möbelriese in Shanghai

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Das Möbelhaus soll zum offenen Treffpunkt für Kunden werden, um Interaktion und Gemeinschaft zu fördern.
Das Möbelhaus soll zum offenen Treffpunkt für Kunden werden, um Interaktion und Gemeinschaft zu fördern.

Ihr habt auf der Webseite von Ikea gefunden, was ihr im Laden kaufen wollt? Ihr wollt nur mal eben schnell was einkaufen? Dann solltet ihr ja schnell mit eurem Besuch bei Ikea durch sein. Wäre da nicht das ausgeklügelte Konzept des schwedischen Möbelriesen: die obligatorische Laufstrecke durch das ganze Möbelhaus. Damit könnte jedoch bald Schluss sein. Ikea testet in China ein neues Ladenkonzept, das mit dem traditionellen Ikea-Layout bricht, wie die „Lebensmittelzeitung“ berichtet.

Statt zeitintensiver Rundgänge durch diverse Wohnwelten, sollen künftig unter dem Motto „Home Experience of Tomorrow“ vor allem Nachhaltigkeit und „sinnvolle und ermutigende Kundenerlebnisse“ im Fokus stehen. Wie die Landesgeschäftsführerin und Nachhaltigkeitsbeauftragte für Ikea in China, Anna Pawlak-Kuliga, erklärt, soll das neue Konzept "die Verbraucher weiterhin zu einem sinnvollen Leben zu Hause sowie außerhalb des eigenen Heims inspirieren". Mitte August startet die Testphase in Shanghai.

Dieser kommunikative Nachhaltigkeitsansatz in Shanghai wird durch eine Mischung aus offenen Plätzen und ruhigen Räumen verwirklicht. Diese Orte sollen die Besucher des Ladens dazu einladen sich auszutauschen, zu interagieren und sich zu entspannen. In sogenannten „Community Hubs“ sollen Produkteinführungen und Kochkurse, sowie Workshops rund um nachhaltiges Wohnen und neue Einrichtungstrends angeboten werden. Außerdem gibt es ein Sendezentrum, den Mitarbeiter und Influencer für die Erstellung von Inhalten nutzen können.

Bei Stefan Vanoverbeke, dem stellvertretenden globalen Handelsdirektor von Ikea Retail, herrscht Begeisterung über die Einführung des neuen Ladenkonzepts. Aber auch in Europa sollen noch in diesem Jahr erste Tests mit dem City-Konzept gestartet werden — zunächst in Wien und London, dann womöglich auch in Berlin.

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