Nach IGA: Gärten der Welt sollen Halle für 20 Millionen Euro bekommen

Gondeln der IGA-Seilbahn

Die Gärten der Welt in Marzahn sollen einen weiteren Besuchermagneten bekommen. Auf 4600 Quadratmetern werde eine Halle für Ausstellungen gebaut, antwortete die Senatsverwaltung für Wirtschaft auf eine parlamentarische Anfrage der Linken. Bislang seien die Angebote der Gärten, die zuletzt Teil der Internationalen Gartenausstellung (IGA) waren, witterungsabhängig - also nur bei Wetter ohne Regen ein gutes Ziel.

Für den Neubau sind laut Antwort knapp 20 Millionen Euro veranschlagt. Das Projekt könne zum Großteil gefördert werden. Baubeginn solle im kommenden Jahr sein, die Fertigstellung sei für 2021 geplant. Anliegen sei, zusätzliche Besucher anzulocken. Das Ensemble mit orientalischem, chinesischem und japanischem Garten sehen sich bislang jährlich etwa 800 000 Menschen an.

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Angedacht sind laut Wirtschaftsverwaltung eine Dauer-Ausstellung "Mikrokosmos Garten" auf 3000 Quadratmetern sowie auf dem Rest der Fläche wechselnde Schauen und Veranstaltungen. Auch 700 Parkplätze seien eingeplant.

Die konzeptionelle Weiterentwicklung sei betriebswirtschaftlich "sinnvoll und notwendig", um die Gärten der Welt auf lange Sicht als herausragenden touristischen Standort zu etablieren, hieß es.

Die IGA war am 15. Oktober mit finanziellem Defizit zu Ende gegangen und blieb mit 1,6 Millionen Besuchern unter den Erwartungen. Ursprünglich sollten 30 Millionen Euro aus Einnahmen in die Landeskasse gezahlt werden, es wurden nach Angaben der IGA-Macher nur 20 M...

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