IFA in Berlin: Smart Home: Wie sinnvoll ist das vernetzte Heim?

Besucher in der Samsunghalle

Der Befehl ist kurz: "Hallo Alexa, fahr' die Rollläden auf 60 Prozent." Einen Moment verarbeitet das angesprochene Sprachgerät von Amazon die Information, dann antwortet es schlicht mit einem "Okay". Ein paar Sekunden später senken sich die Rollläden eines Musterhauses ab, nur so weit, wie befohlen. Ob nun Amazons Alexa, Apples Siri, Microsofts Cortana oder Googles Assistent: Sprachsteuerungen erobern unser Zuhause. Sie versuchen es zumin- dest. Von jungen bis alten Besuchern ist die Skepsis unter vielen auf dieser IFA groß.

Ein vernetztes Haus, auf der Fachmesse Smart Home genannt, macht eine physische Bedienung überflüssig. Es genügt, einfach auszusprechen, was Waschmaschine, Staubsauger oder Rasenmäher tun sollen, den Rest erledigen die Geräte selbst. Spracherkennungssysteme machen es möglich. Stolz präsentieren Technikunternehmen auf der IFA ihre intelligenten Produkte.

"Ein großer Schritt in Richtung eines neuen Lebensstandards"

So auch Samsung, das mit einer einzigen App, Samsung connect, ein ganzes Haus steuern können will – von der Klimaanlage bis zum Fernseher. "Das bedeutet eine neue Möglichkeit der Kon­trolle", sagt Samsungs Vizepräsident für intelligente Geräte, Sunggy Koo. Er bezeichnet diese Entwicklung als einen großen Schritt nach vorn, in Richtung eines neuen Lebensstandards. Zum einen wolle man "das Leben der Verbraucher einfacher machen". Daneben suchten Nutzer "einfach ein bisschen Spaß", so der 43-Jährige.

Bei den Besuchern der Messe überwiegt an erster Stell...

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