Ibra bietet sich für WM an - Schweden-Coach bleibt stur

Schwedens Zlatan Ibrahimovic kann sich eine Teilnahme an der WM 2018 vorstellen

Zlatan Ibrahimovic hat nach seinem Mega-Debüt für L.A. Galaxy in der MLS erneut Interesse an einer WM-Teilnahme für Schweden signalisiert.

"Niemand muss irgendwen anrufen. Wenn sie wollen, bin ich da", sagte Ibrahimovic, nachdem er zuvor sein Team mit zwei späten Toren zum Sieg geschossen hatte.

Auch in Schweden werden nach seinem Gala-Auftritt und den zuletzt schwachen Leistungen der schwedischen Nationalmannschaft die Rufe nach einem Ibrahimovic-Comeback lauter. Mit 62 Treffern in 116 Spielen ist Ibrahimovic immerhin Schwedens Rekordtorschütze.

Schweden-Trainer bleibt stur

Auch Schwedens Nationaltrainer Janne Andersson blieb der Auftritt von Ibrahimovic nicht verborgen: "Es ist großartig, dass er gesund ist und Tore schießt. Es ist schön, dass er wieder in Form ist", sagte der 55-Jährige dem Expressen.


Dennoch hält Andersson aber daran fest, dass er den 2016 zurückgetretenen Ibrahimovic nicht für die WM nominieren wird – ungeachtet der Forderungen der schwedischen Fans.

"Die Leute dürfen denken, was sie wollen. Es gibt sicher Leute auf der ganzen Welt, die Meinungen zu meinem Job haben. Aber ich versuche diesen weiterhin so gut wie möglich zu machen - auf meine Art und Weise", sagte Andersson.

Regel könnte Ibrahimovic WM kosten

Eventuell könnte es unerheblich sein, ob Nationaltrainer Andersson den Superstar nominiert oder nicht – denn eine FIFA-Regel könnte dessen Teilnahme sowieso verhindern.


Ibrahimovic ist nämlich Kooperationspartner und Repräsentant des Wettanbieters Bethard – dies ist jedoch im Regel- und Ethik-Werk der FIFA verboten.

"Die Reglen gelten für alle Nationen und Spieler, die an der WM teilnehmen", sagte der Generalsekretär des schwedischen Fußballverbandes, Håkan Sjöstrand, bei Sportbladet.