IBM zwischen Buffett und Blockchain

Marco Bernegg
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IBM zwischen Buffett und Blockchain

Gute Nachrichten für Warren Buffet. Eine jüngst veröffentlichte Studie kürte IBM zum führenden Unternehmen in der Implementierung der Blockchain. Das amerikanische Tech-Unternehmen stellt einen Fünf-Prozent-Anteil im Depot von Buffett’s Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway dar.

Blockchain-Revolution

Spätestens seit dem Bitcoin-Hype ist Blockchain in aller Munde. Während jedoch viele am zukünftigen Erfolg von Bitcoin zweifeln, sind sich die meisten sicher: Die neue Technologie wird sich durchsetzen und unseren Alltag revolutionieren. Juniper Research befragte in einer Studie 400 Gründer, CEOs und führende IT-Experten, welches Unternehmen bereits am besten mit Blockchain arbeite. Dabei landete IBM deutlich mit 43 Prozent der Stimmen vor Microsoft (20 Prozent) auf dem ersten Platz.

Buffett seit sechs Jahren investiert

2011 stieg der Value-Investor mit knapp 11 Milliarden Dollar bei IBM ein. Das Papier hat sich seitdem dürftig entwickelt, weswegen Berkshire Hathaway die Anteile zuletzt leicht reduziert hat. Dennoch sollte die Aktie nicht abgeschrieben werden. Mit einem geschätzten KGV für das aktuelle Jahr von 10 und einer Dividendenrendite von vier Prozent bietet die Aktie äußerst attraktive Kennzahlen. Die frühe Unternehmensausrichtung auf Blockchain könnte jetzt die Trendwende einläuten.

Geduld gefragt                                                

Für langfristig orientierte Anleger ist aktuell ein günstiger Einstiegszeitpunkt. Obwohl es noch einige Jahre dauern wird bis sich Blockchain endgültig durchsetzt, können sich Investoren mit der üppigen Dividende trösten. Diese wurde im April das 22. Jahr in Folge erhöht.