Huub Stevens rät Peter Bosz zu einer Systemänderung

Der BVB musste zuletzt einige Rückschläge hinnehmen. Angezählt wird unter anderem Trainer Bosz, der sich als strategisch unflexibel erwiesen hat.

Borussia Dortmund und Trainer Peter Bosz mussten zuletzt einige Rückschläge hinnehmen. Ex-Bundesliga-Trainer Huub Stevens übt leichte Kritik an seinem Landsmann.

"Das, was er macht, ist gefährlich", erklärt Stevens gegenüber Sport1 und bezieht sich dabei auf die geringe Flexibilität von BVB-Coach Bosz. Dieser konnte in der Liga die letzten drei Spiele nicht gewinnen und trifft am Samstag auf Tabellenführer Bayern München.

Stevens wünscht sich ein Umdenken, denn der Neu-Dortmunder Bosz habe sich bisher von Ajax Amsterdam nach Dortmund nicht sonderlich verändert.

Bosz muss Vertrauen halten

"Ich hoffe, dass er in den vergangenen Jahren als Trainer gelernt hat und er einen Schritt zurück macht, um zwei, drei Schritte nach vorne zu machen", meint Stevens und fügt an: "Jetzt muss Peter dafür sorgen, dass das Vertrauen der Spieler bleibt und dass kann durch eine System-Änderung passieren."

Bosz steht für hohes Pressing und intensives Gegenpressing gegen den Ball aus einem 4-3-3 heraus. Der Niederländer hat dem BVB zudem mehr Ballzirkulation auf den Weg gegeben als Thomas Tuchel, der in der vergangenen Saison durchaus auf den Umschaltmoment setzte.