Hurrikan Harvey: Laden verkauft Wasser für 42 Dollar und erntet Shitstorm

„Best Buy“ bietet vorrangig Elektronik an. Im Eingangsbereich gibt es jedoch auch Snacks und Getränke. (Bild: AP Photo)

Das Unternehmen „Best Buy“ verkaufte in einer Filiale in Houston in den USA ein 24-Liter-Paket Wasser für stolze 42 Dollar. Nachdem ein Journalist ein Foto des „Angebots“ auf Twitter teilte, erntete die Kette einen kräftigen Shitstorm. Und entschuldigte sich sogleich.

24 Liter Wasser für 42 Dollar (rund 35 Euro)? Da staunte ein Kunde eines texanischen „Best Buy“ nicht schlecht und schickte ein Foto des Angebots an den Journalisten Ken Klippenstein. Dieser wiederum postete das Bild auf Twitter und brachte damit einen regelrechten Shitstorm in Gang. Klippstein schrieb: „Ein Anwohner aus Houston schickte mir ein Bild von einem Paket Wasser, das dort bei Best Buy 42 $ kostet. Sie waren aber nett genug, auch Pakete für 29 $ anzubieten.“

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Nur kurze Zeit später gab er ebenfalls per Twitter bekannt: „Die Texas AG sagte mir gerade, dass sie 550 Beschwerden und 225 E-Mails zur Preisabzocke erhalten haben. Und es kommen konstant weitere dazu.“

Und auch auf Twitter ließen die User ihrer Empörung freien Lauf. Ein Nutzer schrieb wenig subtil: „Verrottet in der Hölle!“

Ein anderer Nutzer postete: „Der Best Buy in Houston, der 40 $ für eine Packung Wasser verlangt, ist eine Schande. Menschen brauchen Hilfe, schämt euch!“

Die Ladenkette entschuldigte sich daraufhin prompt. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte gegenüber „Business Insider“, dass es sich bei der Preisangabe um einen „großen Fehler“ handelte. Ein Mitarbeiter hätte die Packung versehentlich falsch bepreist. Weiterhin sagte der Sprecher: „Als Unternehmen sind wir bestrebt, betroffenen Menschen zu helfen, nicht sie zu verletzen. Es tut uns leid, es wird nicht wieder passieren.“

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