Humboldt-Forum: Am Berliner Schloss entsteht ein neuer Zugang zur Spree

An der Ostseite des Humboldt Forums beginnt im Oktober entlang des Spreeufers der Bau der „Spreeterrasse“

Während der Betonrohbau für das Humboldt Forum im rekonstruierten Berliner Schloss auf drei Seiten hinter der neu errichteten Barockfassade verschwindet, tut sich nun endlich auch auf der vierten Seite etwas. Unterhalb der im streng modernen Raster gestalteten vierten Fassade an der Ostseite des Gebäudes, die in Richtung Alexanderplatz blickt, beginnt jetzt die Neugestaltung der Freiflächen, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Freitag mitteilte.

Der Auftakt der Arbeiten, die noch im Oktober beginnen, bildet demnach der Bau einer Stützwand entlang des Spreeufers. Die mit der Freiraumgestaltung beauftragten Berliner Landschaftsarchitekten bbz haben dort einen neuen Stadtraum auf zwei Ebenen konzipiert, den "Spreebalkon" und die "Spreeterrasse". Vom Spreebalkon können die Besucher den Blick über die Spree auf das Marx-Engels-Forum – derzeit noch unter der Baustelleneinrichtung der Berliner Verkehrsbetriebe verschwunden – , die Marienkirche, den Alexanderplatz mit Fernsehturm und das Berliner Rathaus genießen. Auf dem Spreebalkon sollen später Cafés und Restaurants die Gäste bewirten. Die vorgelagerte Spreeterrasse bietet die Möglichkeit, direkt ans Wasser zu gelangen und auf den Stufen zu sitzen.

Baukosten liegen bei 5,5 Millionen Euro

Auftraggeber der Baumaßnahme ist die Verwaltung von Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke). Die Baukosten in Höhe von 5,5 Millionen Euro werden zu 64 Prozent vom Bund und zu 36 Prozent vom Land Berlin getragen. Bis Ende des kommenden Jahr...

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