Job in der Bundesliga - Wagner bringt sich in Stellung

David Wagner trainiert seit 2015 den englischen Verein Huddersfield Town

David Wagner ist nach Felix Magath und Jürgen Klopp erst der dritte deutsche Trainer in der Premier League - und dort seit seinem Wechsel 2015 sehr erfolgreich.

Mit Huddersfield Town gelang ihm eine märchenhafte Erfolgsstory: Er führte den kleinen Klub 2017 in die erste Liga und steht mit dem Verein aus der 150 000-Einwohner-Stadt im Norden Englands nun im Mittelfeld der Tabelle.

Damit machte Wagner natürlich auch die Bundesliga auf sich aufmerksam. So wurde er bereits mit Vereinen wie Leverkusen, Wolfsburg oder Dortmund in Verbindung gebracht. Oder auch Hoffenheim.

Nachfolger von Nagelsmann? Hopp denkt an Wagner

Zuletzt brachte ihn Mäzen Dietmar Hopp als möglichen Nachfolger von Julian Nagelsmann ins Gespräch: 

"David Wagner gefällt mir. Er war schon Trainer in Hoffenheim, wir kennen ihn", sagte Hopp der Funke Mediengruppe. "Ich würde vor dem den Hut ziehen, der bei uns auf die Idee gekommen ist, David Wagner zurückzuholen."

Wagner selbst kann sich einen Wechsel nach Deutschland offenbar durchaus vorstellen.

"Bislang gab es in der Tat mehrmals die Möglichkeit, mit Vereinen aus der Bundesliga zu sprechen und unter Umständen dort tätig zu werden. Aber wie immer im Leben geht es ums Timing", erklärt der 46-Jährige jetzt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Wagner glaubt an seine Methoden

Vorerst will er Huddersfield zwar treu bleiben: "Bislang ist der richtige Moment nicht gekommen, diesen wunderbaren Verein zu verlassen", sagt Wagner: "Zu groß ist das, was bei Huddersfield Town entstanden ist, und zu aufregend ist die Premier League."


Allerdings glaubt der Freund von Liverpool-Trainer Jürgen Klopp, dass sein System auch in der Bundesliga funktionieren würde. "Ich bin überzeugt, dass meine Herangehensweise überall funktionieren würde", sagte er.

Bei dem Aufsteiger hat Wagner noch einen Vertrag bis Juni 2019. Dann könnte sich entscheiden, ob der 46-Jährige den Sprung zurück nach Deutschland wagt.