Hubschrauberabsturz in Mali: Waren die Piloten zu wenig trainiert?

Die Ursache für den Absturz ist weiterhin unklar.

Nach dem Tod zweier deutscher Soldaten beim Absturz eines Kampfhubschraubers in Mali kritisiert die Piloten-Gemeinschaft der Bundeswehr den Einsatz in Westafrika.

Die Tiger-Hubschrauber seien nicht ausreichend für den Einsatz in dem Gebiet getestet und den Piloten fehle die vorgeschriebene Routine, sagte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft des fliegenden und luftfahrzeugtechnischen Personals der Transport- und Hubschrauberverbände der Bundeswehr (IGTH), Reinhard Schlepphorst, der „Bild“-Zeitung.

„Unsere Tiger-Piloten haben nicht genug Erfahrung auf den vor Ort eingesetzten Maschinen, um in Grenzsituationen die Hubschrauber vollumfänglich beherrschen zu können“, sagte er.

Der Kampfhubschrauber war am Mittwoch bei einem Einsatzflug 70 Kilometer nördlich von Gao abgestürzt und ausgebrannt. Die Besatzung - ein Pilot und ein Schütze - kam ums Leben. Es sind die ersten Todesfälle von Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz seit 2015. Hinweise auf einen Abschuss gab es zunächst nicht. Der UN-Mission vor Ort zufolge deuten erste Erkenntnisse auf technisches Versagen hin.

Tiger-Piloten erreichen Flugstunden nicht annährend...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung