HTC soll darüber nachdenken, die VR-Sparte zu verkaufen

Sascha Koesch


Laut einem Bericht von Bloomberg denkt HTC darüber nach, seine komplette VR-Sparte zu verkaufen. Die Vive, die sich mit High Sierra gerade erst auf den Weg auf Macs macht, könnte also bald den Besitzer wechseln.

Es kriselt bei dem ehemaligen taiwanesischen Wunderkind auf dem Smartphone-Markt ja schon länger und der Konkurrenzdruck gerade im Android-Smartphone-Geschäft ist immens. In den letzten Jahren hat HTC sehr stark an Wert, vor allem aber auch an Marktanteilen verloren. 75% haben sie über die letzten 5 Jahre an Wert verloren. Jetzt soll man in Gesprächen mit u.a. Google sein, um die VR-Sparte und damit die Vive zu verkaufen. Davon sollen im ersten Quartal immerhin 190.000 über den Ladentisch gegangen sein. Und wenn man bedenkt, wie sehr sich die Spiele-Industrie nach vernünftigen VR-Lösungen sehnt, müsste dies eigentlich ein für die nächsten Jahre aufstrebender Zweig sein und die Konkurrenz ist mit Oculus Rift und Sony eher gering.

Die Überlegungen scheinen aber erst ganz am Anfang zu stehen, dennoch würde uns eine Entscheidung in nicht all zu ferner Zeit nicht überraschen, denn derzeit werden nicht selten Riesendeals in nur ein paar Monaten vollzogen. Der gute Nebeneffekt für uns. Der Preis der HTC Vive ist in den letzten Tagen rasant gefallen und liegt jetzt nur noch bei 699 Euro.

Bloomberg