HSV: Die Stimmen zum ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte

Rafael van der Vaart hat die Entwicklungen beim HSV mit Schrecken verfolgt - und bietet seine Hilfe an. Gleichzeitig warnt er sein Ex-Team vor Liga 2.

Der Hamburger SV steigt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte aus der Bundesliga ab. Trotz des Sieges gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) am letzten Spieltag steht am Ende Platz 17 zu Buche. 

Die Stimmen zum ersten Abstieg des HSV:

Christian Titz (Trainer Hamburger SV): "Ich finde, dass wir das Spiel verdient gewonnen haben. Abzusteigen hat einen sehr negativen Geschmack, es ist schwer damit umzugehen. Aber wir haben uns nochmal zusammengerauft in den vergangenen acht Wochen. Es war beeindruckend zu sehen, wie sich die Zuschauer gegen die Wenigen gewehrt haben."

Gotoku Sakai (Hamburger SV): "Das ist richtig, richtig bitter. Wir haben in den letzten Wochen sehr viel Gas gegeben. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, dass wir bis zum Ende dran geglaubt und gekämpft haben."

Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV): "Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir sind selbst schuld. Der Trainer kam zu spät." 

Uwe Seeler (Klub-Ikone des HSV): "Ich bin sehr traurig. Ich gehe aber weiterhin zu den Spielen."

Marco Bode (Aufsichtsratsvorsitzender, SV Werder Bremen): "Das ist schade für den HSV, ein bisschen werden sie schon fehlen. Aber ich denke, dass sie nicht so lange in der zweiten Liga bleiben werden."