HSV-Enthüllung: Investor Kühne schrieb Wut-Mail an Gisdol

Andre Oechsner
90Min

Beim Hamburger SV lagen schon gleich nach dem Saisonauftakt die Nerven wieder mal blank. Nach dem blamablen Pokal-Aus in Osnabrück (1:3) vor gut drei Wochen hatte im Besonderen Investor Klaus-Michael Kühne seinem Unmut Luft verschafft. Unter anderem durch eine E-Mail, die an Trainer Markus Gisdol adressiert war.


Foto: Getty Images

Die Wogen sind inzwischen wieder geglättet am Volkspark: Nach den ersten Spieltagen in der Bundesliga und zwei Siegen in Folge, geht der HSV auf Platz drei in der Bundesliga in die zweiwöchige Länderspielpause. Doch schon kurz nach dem ersten Pflichtspiel der Saison, kochten die Emotionen hoch. Mittendrin: Investor Klaus-Michael Kühne.

1. FC Koeln v Hamburger SV - Bundesliga

Beim HSV gibt es wieder Grund zur Freude (Foto: Getty Images)



Nach Sport Bild-Informationen adressierte der millionenschwere Logistik-Unternehmer eine E-Mail an Trainer Markus Gisdol mit folgender Betreffzeile: „Das Haus brennt lichterloh.“ Vorausgegangen war das peinliche Pokal-Aus des HSV in Osnabrück. An der Bremer Brücke ging der Bundesligist mit 1:3 unter, obwohl die Partie zum Großteil mit einem Mann mehr absolviert wurde.

Gisdols Antwort ließ offenbar nicht lange auf sich warten. Dem Bericht zufolge schrieb er noch vor der Kreuzbandverletzung von Nicolai Müller, dass er noch drei Spieler brauche: einen linken Außenverteidiger, einen Innenverteidiger und einen Spielmacher. Zumindest seinen Linksverteidiger wird Gisdol wohl noch bekommen. Montpelliers Jérôme Roussillon steht wohl kurz vor dem Wechsel an den Volkspark.