Hotelfachleute: Im Hotel zählen eine gute Ausbildung und das Lächeln

Junge Berliner berichten, welche Wege sie in die Hotelbranche geführt haben. Sie mögen ihre Jobs – trotz oft schwieriger Arbeitszeiten.

Berlin.  "Wer nicht lächeln kann, sollte keinen Laden eröffnen", sagt ein Sprichwort. "Und erst recht kein Hotel", möchte man ergänzen, wenn man mit Julius Anders gesprochen hat. "Lächeln, ein freundliches Auftreten ist ganz, ganz wichtig", sagt der 30 Jahre alte Hotelmanager des Sir Savi­gny in der Kantstraße und des Max Brown am Kurfürstendamm in Charlottenburg. "Dazu eine unglaubliche innere Ruhe, aber gleichzeitig ganz viel Leidenschaft – das sind die persönlichen Voraussetzungen, die man für die Arbeit im Hotel haben sollte."

In seinen zwölf Jahren Berufserfahrung hat er eine Karriere gemacht, die man atemberaubend nennen könnte: Stipendium für ein Bachelorstudium in Hotel- und Tourismus-Management am international ausgerichteten César Ritz Colleges in der Schweiz – ausgewählt aus 800 Bewerbern –, Jobs mit zunehmend mehr Verantwortung in großen Hotels in Malaysia und London.

Ende 2016 kam er nach Berlin, angelockt von der Möglichkeit, mit dem Einstieg in das schnell wachsende Unternehmen Europe Hotels Private Collection eine Lifestyle-Hotellerie-Marke weiterzuentwickeln. Außerdem konnte er so zum ersten Mal in seiner Muttersprache Deutsch arbeiten.

Auch Quereinsteiger haben in Hotels Chancen

In den beiden, mit zusammen 114 Zimmern vergleichsweise kleinen Hotels ist er zuständig für den gesamten operativen Bereich, auch für Neueinstellungen. Aber: "Personal zu finden, ist in Berlin ein Riesenproblem, noch schwieriger als in London", erzählt Anders. Auch Quereinsteiger hätten damit gut...

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