Hot Dogs, Köttbullar und Co.: Plant IKEA eine eigene Restaurant-Kette?

Hot Dogs, Köttbullar und Co.: Plant IKEA eine eigene Restaurant-Kette?

IKEA hat neben Billy, Pax und Co. seinen Kunden auch kulinarisch so einiges zu bieten. Ein Drittel aller IKEA-Besucher kommt laut "Fast Company" sogar nur wegen Köttbullar und Hot Dogs in das Möbelhaus. Das Unternehmen will nun Konsequenzen daraus ziehen.

In einem Interview mit "Fast Company" erklärt Gerd Diewald, zuständig für IKEA Food in den USA: "Wir haben die Fleischbällchen immer die 'besten Sofa-Verkäufer' genannt." Das hat einen ganz bestimmten Grund, wie der Mitarbeiter auch verrät: "Weil es schwierig ist, mit hungrigen Kunden Geschäfte zu machen. Wenn man sie füttert, bleiben sie länger, können über ihre potenziellen Ausgaben sprechen und treffen eine Entscheidung, ohne den Laden zu verlassen."

Mit seinem kulinarischen Angebot kann IKEA jedenfalls erfolgreich punkten: 650 Millionen Gerichte gehen jährlich im schwedischen Möbelhaus über die Ladentheke. Das ist ein Umsatz von 1,8 Milliarden US-Dollar.

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Auf diese Zahlen will IKEA reagieren. Schon bald könnte es IKEA-Restaurants in den Innenstädten geben, und zwar ganz ohne Möbel.

Erste Vorläufer gab es bereits: In Metropolen wie London, Paris und Oslo wurden schon Pop-up-Restaurants eröffnet. In Deutschland machte im vergangenen Jahr ein Food-Truck des Unternehmens die Runde.

Michael La Cour, Manager von IKEA Food, glaubt jedenfalls, dass die Geschäftsidee Potenzial hat. Er erklärt: "Ich hoffe, dass unsere Kunden in ein paar Jahren sagen: Ikea ist ein großartiger Platz, um zu essen – und nebenbei verkaufen sie auch noch ein paar Möbel."

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