Honduras will gegen Banden vorgehen

Die Regierung in Honduras will verstärkt gegen Banden und das organisierte Verbrechen vorgehen.

In der Stadt Chamelecon nahe der Grenze zu Guatemala hat die Militärpolizei Stellung bezogen. Bisher terrorisierten die Kriminellen oft unbehelligt die Einwohner.

Einsatzleiter Maximiliano Villaelvir: "Wir sind hier sozusagen an der Grenze. Die eine Gang, Mara Salvatrucha, MS 13, herrscht auf der einen Seite, und auf der anderen die Gang Barrio 18. Sie bekriegen sich untereinander. Wir wollen jetzt erstmal abwarten und sehen, was sie tun."

Auch in der Nacht werden Kontrollen durchgeführt. Noch ist es ruhig. Die Bewohner atmen auf, dass die Polizei da ist.

Marvin García wohnt auf der Seite von MS 13. Er will mit der Gang nichts zu tun haben. Er sagt: "Wir, die einfachen Leute, leiden unter dem Bandenkrieg. Wie sollen unsere Kinder hier aufwachsen. Sie spielen auf der Straße und plötzlich peng peng. Das ist ein trauriges Leben."

Nicht nur in Chamelecon will die Armee für Ordnung sorgen, auch und vor allem in der Hauptstadt Tegucigalpa versucht Honduras, der Bandenkriminalität Herr zu werden.

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