Wer holt die Älteren und Menschen mit Behinderungen aus dem Donbas?

Wer holt die Älteren und Menschen mit Behinderungen aus dem Donbas?

Freiwillige der Organisation Vostok SOS helfen bei der Evakuierung von pflegebedürftigen Ukrainer:innen aus der Donbass-Region. Dort sind viele Gebäude durch den anhaltenden schweren Beschuss zerstört. Besonders Ältere und Menschen mit Behinderungen brauchen Hilfe, um die Region verlassen zu können.

"An erster Stelle steht die Sicherheit für die Menschen und für uns. Wir versuchen, alles präzise und schnell zu machen. Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität", sagt Serhii Rozhok. Er fährt den Kleinbus in die teils abgelegenen Dörfer im Donbas.

Für Serhii und seine Kollegen ist es eine Möglichkeit, einen Beitrag zu den Kriegsanstrengungen zu leisten. Für die Menschen, denen sie helfen, ist es eine Rettung. Trotzdem ist der Abschied von ihrem Zuhause ein emotionaler Einschnitt.

"Der Grund, warum wir gehen, ist der Beschuss", erklärt Vira Solovyova bewegt. Sie lebte bisher in dem Dorf Maksimilianivka in Donetsk. "Das Dach ist weg, die Fenster sind kaputt. Wir sind nur noch zu zweit. Ich habe nicht einmal die Tür verschlossen. Sie lässt sich nicht schließen."

Einmal aus der Gefahrenzone evakuiert, fährt der Kleinbus einen Bahnhof an. Ein Zug bringt die Menschen dann in relative Sicherheit, zumindest weg von der Realität des Krieges.

***

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.