Holocaust-Überlebender macht Herzogin Kate im Video Call ein süßes Kompliment

Anna Rinderspacher
·Lesedauer: 2 Min.

Anlässlich des Holocaust-Gedenktag hat sich Herzogin Kate via Videochat mit zwei Überlebenden der Nazi-Verbrechen unterhalten. Im Verlauf des wichtigen und bewegenden Gesprächs machte einer der Männer der Herzogin ein süßes Kompliment.

Herzogin Kate hatte einen wichtigen Videochat, in dem sie auch ein süßes Kompliment erhielt. (Bild: Getty Images)
Herzogin Kate hatte einen wichtigen Videochat, in dem sie auch ein süßes Kompliment erhielt. (Symbolbild: Getty Images)

Es ist nicht leicht, den Kindheitserinnerungen von Manfred Goldberg und Zigi Shipper zu lauschen: Wegen ihres jüdischen Glaubens wurden die beiden Männer als Kinder von den Nationalsozialisten verfolgt und in ein Konzentrationslager gebracht. Doch die beiden hatten mehr Glück als die 6 Millionen anderen Juden, die dem Hitler-Regime zum Opfer fielen: Sie überlebten das Grauen des Holocausts.

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Damit dieses niemals in Vergessenheit gerät, teilen die beiden Männer ihre Geschichte als Botschafter des britischen Holocaust Educational Trust vor allem mit den nachkommenden Generationen – unter anderem mit Herzogin Kate.

Holocaust-Überlebende sind Fans von Herzogin Kate

Er habe sich nie erträumt, dass er einmal ein Mitglied der Königsfamilie kennen lernen würde, sagt Goldberg. Doch die Holocaust-Überlebenden trafen die Herzogin und ihren Mann, Prinz William, 2017 bei einer Gedenkveranstaltung. In einem Videochat kamen Kate, Shipper und Goldberg anlässlich des internationalen Gedenktags für die Opfer des Holocausts nun erneut zusammen.

Dass der Thronfolger offenbar verhindert war, störte die beiden Männer kein bisschen. “Ich brauche Ihren Mann nicht; Sie waren diejenige, mit der ich sprechen wollte“, gesteht Shipper der Herzogin in einem Video, das auf dem Instagram-Account des Adelspaares geteilt wurde. Diese ist sichtlich gerührt von dem süßen Kompliment. “Zigi, ich sage ihm, dass sie ihn sehr vermissen“, gibt Kate dem 91-Jährigen zur Antwort.

Shipper und Goldberg lernten sich als Kinder in einem polnischen KZ unweit von Danzig kennen und fanden einander nach dem Krieg wieder. Bis heute sind sie gute Freunde.

Für Herzogin Kate ist der Austausch mit den beiden Männern zu gleichen Teilen ein Privileg, wie eine Pflicht: “Alle Generationen tragen Verantwortung dafür, dass der Holocaust nicht in Vergessenheit gerät und dafür zu sorgen, dass so etwas nicht noch einmal passiert”, folgert die Herzogin zum Abschluss des Gesprächs, das in voller Länge auf YouTube zu sehen ist: