Hollywoodstars für Entfernung von Bürgerkriegs-Statuen

George Clooney und Julianne Moore in Venedig

Die Hollywoodstars George Clooney und Julianne Moore haben sich klar für die Entfernung von Denkmälern für Sklaverei-Befürworter in den USA ausgesprochen. Statuen von Südstaatengenerälen und ähnliche Symbole sollten entfernt und öffentliche Gebäude mit den Namen von Sklaverei-Befürwortern umbenannt werden, sagten die beiden am Samstag beim Filmfestival von Venedig.

"Man kann diese Figuren aus dem Bürgerkrieg einfach nicht in den Städten haben, so dass unsere Kinder sie sehen", sagte Moore. Die Schauspielerin engagiert sich persönlich dafür, dass die nach einem Südstaatengeneral benannte J.E.B. Stuart High School in Virginia umbenannt wird, die sie selbst früher besucht hatte. "Die Kinder können es nicht ändern, aber wir", sagte sie.

Die USA sind gespalten in der Frage des Umgangs mit Symbolen wie der Südstaaten-Flagge und Denkmälern für Sklaverei-Befürworter. In Charlottesville im Bundesstaat Virginia war Mitte August bei einer gewalttätigen Demonstration rechter Gruppen für den Erhalt eines Denkmals für einen Südstaatengeneral eine Gegendemonstrantin getötet worden, als ein Neonazi mit einem Auto in die Menge fuhr.