Auf diese Smoothies, Säfte und Mixgetränke muss ab Herbst Pfand bezahlt werden

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Seit mehreren Jahren müssen Verbraucher in Deutschland bereits Pfand auf bestimmte Flaschen und Dosen bezahlen. Ausgenommen waren bisher unter anderem Gemüse- und Fruchtsäfte, Smoothies, Apfelwein oder bestimmte alkoholische Mischgetränke.

Eine Orangensaft-Flasche von Granini
Auch auf Granini soll bald Pfand bezahlt werden. (Bild: Business Insider)

Das soll sich bald ändern - im Mai hat die Bundesregierung beschlossen, dass ab 2022 ein Pfand auf alle Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff und Dosen verpflichtend wird. 

Laut einem Bericht des Onlinemagazins Chip.de haben allerdings einige Anbieter schon jetzt damit begonnen, die bundesweite Regelung umzusetzen: So will die Smoothie- und Saftmarke Innocent bereits ab Mitte Oktober sich dem Pfandsystem anschließen. Hohes C will die Pfandpflicht im September einführen. Die Hersteller Granini-Eckes und Frucht-Tiger verlangen dagegen schon seit Mitte Juli laut dem Bericht bei Rewe, Penny, Edeka, Netto Marken-Discount, Hit oder Kaufland für jede Saftflasche 25 Cent Pfand.

Gegen den enormen Plastikverbrauch im Handel

Die Flaschen, der neu ins System integrierten Getränke, können wie alle Flaschen bisher auch an den Automaten in den Supermarkt zurückgegeben werden. Mit dem neuen Verpackungsgesetz will die Bundesregierung gegen den enormen Plastikverbrauch im Handel vorgehen. Ab 2024 wird die Pfandpflicht auch auf Plastikflaschen mit Milchgetränken ausgeweitet. 

Das Pfandsystem für Einweggetränkeflaschen sorgt laut der Bundesregierung dafür, dass diese verwertet werden können. Es lassen sich neue Flaschen oder etwa Textilien daraus herstellen. (tel)

Im Video: Aufgepasst! Deshalb ist Orangensaft ungesund

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