Hohe Materialkosten und Wechselkurse machen US-Autobauer Ford zu schaffen

Steigende Materialkosten und ungünstige Wechselkurse machen dem US-Autobauer Ford zu schaffen. Zwar erzielte der Konzern 2017 einen Gewinn von 7,6 Milliarden Dollar. Damit blieb Ford aber hinter den Erwartungen der Analysten zurück

Steigende Materialkosten und ungünstige Wechselkurse machen dem US-Autobauer Ford zu schaffen. Zwar erzielte der Konzern 2017 nach Angaben vom Mittwoch einen Gewinn von 7,6 Milliarden Dollar (6,1 Milliarden Euro), davon mehr als 2,4 Milliarden im vierten Quartal. Das waren 65 Prozent mehr als im Vorjahr - Ford blieb aber hinter den Erwartungen der Analysten zurück.

Anleger reagierten enttäuscht: An der Wall Street gaben die Kurse des zweitgrößten Autobauers der USA am Mittwochabend nachbörslich um rund ein Prozent nach. Bereits Mitte Januar hatte Ford angekündigt, dass die Gewinne für 2017 geringer ausfallen würden als erwartet. Grund dafür sei "Gegenwind" durch externe Faktoren wie höhere Materialkosten und nachteilige Wechselkurse, sagte Ford-Finanzchef Bob Shanks.

"Ford muss sich auf ein schwieriges Jahr 2018 einstellen", erklärte Analystin Jessica Caldwell von der Kanzlei Edmunds.com. Bereits im vergangenen Jahr gab Ford seinen Kunden demnach Preisnachlässe von durchschnittlich 4445 Dollar (3580 Euro) pro Auto - branchenweit seien es nur rund 1000 Dollar gewesen.