Hoeneß verrät: Sagnol ist bei Bayern München keine Dauerlösung

"Willyyy" soll's richten: Interimslösung Willy Sagnol soll als Nachfolger von Trainer Carlo Ancelotti beim FC Bayern die Krise moderieren.

Uli Hoeneß hat sich zur Entlassung von Carlo Ancelotti geäußert. Die Entscheidung sei bereits in der Nacht nach dem 0:3 bei Paris St.-Germin gereift . Auch zur künftigen Transferpolitik äußert sich der Bayern-Präsident.

"Ancelotti hatte fünf Spieler gegen sich gehabt, das war nicht durchzuhalten", erklärte Hoeneß in einem Gespräch mit dem Radiosender FFH und fügte an: "Das hätte er niemals durchgestanden. Ich habe in meinem Leben einen Spruch gelernt: Der Feind in deinem Bett ist der gefährlichste - deshalb mussten wir handeln." 

Wie die Bayern zuvor in einer Pressemitteilung verkündeten, soll der bisherige Co-Trainer Willy Sagnol das Traineramt beim Rekordmeister übernehmen. Wie Hoeneß verriet, aber offenbar nur für kurze Zeit: "Nach der zweiwöchigen Länderspielpause wollen wir eine Lösung haben." Dem Bayern-Präsident zufolge ist für Sagnol also nach der Partie gegen Hertha BSC also wieder Schluss.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag habe Hoeneß nur "vier Stunden geschlafen", verriet er weiter und fügte an: "Die Entscheidung gegen Ancelotti fiel gegen 3.30 Uhr."

Auch zur künftigen Gestaltung des Transferfensters äußerte sich Hoeneß und schloss Tranfers der Größenordnung Neymar (222 Millionen Euro) erneut kategorisch aus. "Das Vorbild ist Real Madrid. Die machen vernünftige Transferpolitik." Neben Hoeneß haben sich auch andere prominente Stimmen aus dem Fußball-Business zum Ancelotti-Aus geäußert.