Nach Hoeneß: Auch Matthäus schießt gegen Kroos

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Nach Hoeneß: Auch Matthäus schießt gegen Kroos
Nach Hoeneß: Auch Matthäus schießt gegen Kroos

Toni Kroos steht weiter in der Kritik.

Nachdem bereits Uli Hoeneß im EM-Doppelpass bei SPORT1 nach der enttäuschenden EM die Spielweise des Real-Profis scharf kritisierte, äußerte sich nun auch Lothar Matthäus unzufrieden über Kroos.

"Ich habe persönlich nichts gegen Toni Kroos, aber ich bin mit seiner Spielweise nicht einverstanden", schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne für den kicker.

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"Man hat bei der EM gesehen, dass es nicht nur um die Geschwindigkeit des Spielers, sondern auch die des Balles geht", analysierte Matthäus. "Das macht er eigentlich ganz gut mit ein, zwei Kontakten, aber wo er die Bälle hin spielt, da verliert er wieder Geschwindigkeit, weil es kaum Raumgewinn gibt und so das Tempo verschleppt wird."

Kroos für Matthäus nicht mehr "Internationale Klasse"

Die Bewertung des Sportmagazins, welches Kroos zusammen mit Ilkay Gündogan als "Internationale Klasse" listete, kann Matthäus nicht nachvollziehen. Bei Real Madrid habe der Weltmeister von 2014 "gute und auch überragende Spiele" gemacht, "aber dann verschwand er auch wieder. Deswegen ist Toni Kroos für mich nicht mehr 'Internationale Klasse'".

Vor gut einer Woche hatte Uli Hoeneß den Superstar attackiert. „Toni Kroos hat in diesem Fußball nichts mehr verloren“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern im EM-Doppelpass bei SPORT1. Seine Art zu spielen sei „total vorbei“.

Kroos reagierte kurz darauf via Twitter mit viel Ironie auf die Kritik: "Uli Hoeneß ist ein Mann mit großem Fußballsachverstand (auch wenn es für RTL nicht gereicht hat), wenig Interesse für Polemik und mit sich komplett im Reinen. Ähnlich wie sein Greenkeeper."

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Kroos hatte seine Karriere in der Nationalmannschaft nach der 0:2-Niederlage im EM-Achtelfinale gegen England für beendet erklärt.

Der ehemalige Münchener absolvierte für das DFB-Team 106 Länderspiele, in denen er 17 Tore erzielen konnte. Nun will sich der 31-Jährige auf seine Aufgaben mit Real Madrid konzentrieren und mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.

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