Hockey-Männer brauchen im EM-Finale erneute Energieleistung

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Hockey-Männer brauchen im EM-Finale erneute Energieleistung
Hockey-Männer brauchen im EM-Finale erneute Energieleistung

Das erste Aufeinandertreffen machte Lust auf mehr: Binnen zwei Minuten hatten die deutschen Hockey-Männer am vergangenen Sonntag im zweiten Vorrundenspiel bei der EM in Amsterdam kurz vor Schluss ein 2:2 gegen Gastgeber Niederlande gerettet. Am Samstag (12.30 Uhr/sportschau.de) kommt es im Finale zur Neuauflage des Klassikers. Für Deutschland wäre es der neunte EM-Titel in der Geschichte.

Durch ein 3:2 gegen England gelang der Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi am Donnerstag erstmals seit 2015 der Einzug ins Endspiel. "Ich bin mega stolz auf die Energieleistung der Jungs", lobte al Saadi sein Team: "Das war schon eine Materialschlacht, die viel Kraft gekostet hat."

Auch gegen die Niederlande, die im Halbfinale Titelverteidiger Belgien durch ein 3:2 nach Penaltyschießen ausschalteten, wird die mannschaftliche Geschlossenheit der Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) entscheidend sein. "Überragend ist die Stimmung hier auf der Bank. Wie hier jeder jeden pusht, das ist mir fast wichtiger als die Ergebnisse", sagte al Saadi.

Im Finale freut sich der Bundestrainer sich auch auf die Stimmung auf den Rängen - auch wenn diese zugunsten des Gegners ausfallen wird: "Holland hat garantiert die beste Atmosphäre", sagte er.

Martin Zwicker interessiert all das wenig. "Mir ist es völlig egal, wer da im Finale Gegner sein wird", sagte der Torschütze zum 2:1 gegen die Engländer, der später zum "Player of the Match" gekürt wurde.

Letztmals wurde Deutschland 2013 im belgischen Boom Europameister, und das gleich doppelt. Das ist in diesem Jahr wieder möglich. Freitagabend wollen die deutschen Frauen nachziehen: Das Team von Bundestrainer Xavier Reckinger spielt nach dem ungefährdeten 4:0-Halbfinalsieg gegen Italien um 18.30 Uhr (sportschau.de) gegen Spanien um den Finaleinzug.