Hockey-Frauen enttäuschen zum Abschluss

Kapitänin Anne Schröder ist nicht zufrieden mit dem Auftritt ihrer Mannschaft

Die deutschen Hockey-Frauen haben das Finale der World League im neuseeländischen Auckland auf Platz sechs abgeschlossen. Die ersatzgeschwächte Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) verlor im Platzierungsspiel gegen den Weltranglistendritten Argentinien mit 0:4 (0:2) und beendete das erste Turnier unter dem neuen Bundestrainer Xavier Reckinger mit einer weiteren Enttäuschung.

Zuvor war Deutschland im Viertelfinale gegen Südkorea (1:3 im Penaltyschießen) aus dem Titelrennen ausgeschieden.

Reckinger bezeichnete die deutliche Niederlage gegen Argentinien als "etwas enttäuschenden Abschluss" des Turniers. "Argentinien war in vielen Aspekten besser als wir, was man eingestehen muss", sagte der 33-jährige Belgier: "Bei der WM in August sind die Argentinierinnen auch in unserer Gruppe. So ist eine klare Aufgabe, dass wir bis dahin mehr auf Augenhöhe kommen."

"Lehrstunde" gegen Argentinien

Nach zwei Siegen zum Auftakt verlor das deutsche Team beim Finalturnier der World League drei Mal. "Es ist schon ziemlich enttäuschend für uns, weil wir das Turnier unbedingt mit einem Sieg beenden wollten", sagte DHB-Kapitänin Anne Schröder nach der Niederlage zum Abschluss und sprach von einer "Lehrstunde für uns. Aber das ist auch nichts Dramatisches, denn wir waren hier mit einem sehr jungen, zum Teil noch recht unerfahrenen Team. Wir können daraus viel lernen."