Hockey: Wie sich der Berliner HC professioneller aufgestellt hat

Neuer Star der Hockey-Liga: Lucas Vila (l.) ist einer der besten Stürmer der Welt und wechselte zum Mannheimer HC. Er soll dafür 100.000 Euro erhalten haben

Berlin.  Vor jeder Saison der Feldhockey-Bundesliga stellt sich die Frage, wer diesmal das prominentere Schnäppchen gemacht hat: wieder Rot-Weiss Köln? Oder doch der Mannheimer HC? Am Wochenende startet die Liga, und die beiden finanzstarken Klubs sind erneut die Favoriten auf den Gewinn der Meisterschaft der Männer. Diesmal haben zweifellos die Kurpfälzer das Vorab-Rennen für sich entschieden. Sie haben Lucas Vila verpflichtet, einen der besten Stürmer der Welt. Wie die Szene munkelt, wird dem argentinischen Olympiasieger der Wechsel mit rund 100.000 Euro versüßt. Eher kein Schnäppchen.

Das ist eine Zahl, die in Mannheim natürlich niemand bestätigen wird und die für Hockey-Verhältnisse geradezu irre ist. Der Berliner HC könnte mit einer solchen Summe vermutlich ein Drittel seines Saisonetats decken – für Männer- und Frauenteam. In Berlin wird kein Geld an Spieler gezahlt, hier ist man stolz auf die Königspersonalie Rein van Eijk. Der ist mit 29 zwei Jahre jünger als Vila, Niederländer und nicht Stürmer, sondern Trainer. Martin Zwicker, BHC-Nationalspieler, sagt, dieser Zugang mache ihn "enthusiastisch". Mit van Eijk verbinden sich große Hoffnungen, dass es nach Jahren der Stagnation beim Meister von 2012 an der Wilskistraße wieder aufwärtsgeht.

Die Hoffnungen ruhen auf dem neuen Trainer Rein van Eijk

Damit dies geschieht, wurden außerdem Michael Hummel (Münchner SC), Niklas Langer (TuS Lichterfelde/beide Sturm), Nicolas Borchardt (Klipper Hamburg), Jonas Swiatek (UHC Hamburg/beide Abweh...

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